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Arsene Wenger hält es für extrem schwierig, eine gute Mannschaft im Winter zu verstärken. Trotzdem hätte Arsenal im Januar beinahe nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen.

London. Trainer Arsene Wenger vom FC Arsenal sieht das Transferfenster im Winter als äußerst schwierig an: Eine gute Mannschaft sei im Winter kaum zu verstärken. Mit Nacho Monreal hat sein Team nur einen Spieler verpflichtet. Allerdings stand, wie Wenger jetzt verriet, ein weiterer Transfer kurz vor dem Abschluss.

„Die Topteams haben sich nicht verstärkt“

Besonders für die Spitzenteams seien Wintertransfers eine schwierige Angelegenheit. „Die Topteams haben sich nicht verstärkt. Die Mannschaften am Tabellenende dagegen schon. Das lässt sich dadurch erklären, dass es zu diesem Zeitpunkt in der Saison fast unmöglich ist, eine gute Mannschaft zu verstärken“, analysierte Wenger.

Arsenal selbst verpflichtete Außenverteidiger Nacho Monreal vom FC Malaga für etwa zehn Millionen Euro. Er soll den verletzten Kieran Gibbs ersetzen. „Wir haben ihn schon eine Weile lang beobachtet und durch die Verletzung von Gibbs mussten wir uns schnell entscheiden. Das erklärt unseren Transfer“, so Wenger weiter.

Weiterer Transfer knapp gescheitert

Der 63-Jährige offenbarte außerdem, dass es beinahe zu einem weiteren Neuzugang gekommen wäre: „Wir standen kurz vor einer weiteren Verpflichtung. Es war kein finanzielles Problem, vielmehr ging es darum, dass die anderen Vereine ihre Spieler nicht verkaufen wollten.“

Neben Monreal waren die Londoner unter anderem mit David Villa vom FC Barcelona und Mohamed Diame von West Ham United in Verbindung gebracht worden. Trotz allem zweifelt Wenger nicht an seinem Kader: „Ich glaube, dass wir hervorragende Qualität in unserer Mannschaft haben, und das wollen wir bis Saisonende zeigen.“ Derzeit ist Arsenal Tabellensechster und steht vier Punkte hinter einem Champions-League-Platz.

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