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Offiziell: David Beckham wechselt zu Paris Saint-Germain

Der ehemalige englische Nationalspieler wechselt nach Paris - und verzichtet auf sein Gehalt. Schon vor einem Jahr standen beide Parteien kurz vor einer Einigung.

Paris. Champions-League-Achtelfinalist Paris Saint-Germain hat sich für fünf Monate die Dienste von David Beckham gesichert. Dieser war nach seinem Vertragsende bei LA Galaxy seit Dezember vereinslos und unterschrieb beim französischen Hauptstadtklub bis zum 30. Juni.

Gespräche schon im Vorjahr

Dies bestätigten Spieler und Verein am Donnerstag auf einer Pressekonferenz. PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi erklärte dabei: „David hat Angebote von vielen anderen Klubs ausgeschlagen. Wir sind sehr glücklich, er ist ein professioneller Spieler und hat dem Klub viel zu geben.“

„Ich fühle mich noch immer wie mit 21 Jahren“

Auch Beckham selbst zeigte sich erfreut: „Ich finde dieses Projekt aufregend. Wir haben lange gesprochen und uns nun geeinigt.“ Er könne dem Verein mit Erfahrung weiterhelfen und sei froh „noch in Form zu sein. Ich fühle mich noch immer wie mit 21 Jahren.“ Für sein Engagement bei PSG werde er auf jegliches Gehalt verzichten: „Das wird direkt an eine Einrichtung für Kinder in Paris gespendet. Darauf bin ich sehr stolz.“ Seine Familie werde in London bleiben und nicht mit nach Paris ziehen.

Beckham freut sich auf „Ibra“

Zudem freut Beckham sich darauf, gemeinsam mit Zlatan Ibrahimovic in einem Team zu stehen: „Ich bin begeistert, mit ihm zusammen zu spielen. Ich habe seine Karriere verfolgt und dachte schon, als er noch jung war, dass er einer der besten Spieler der Welt werden könnte. Er ist ein besonderer Spieler, der mit Leidenschaft spielt. Aber davon gibt es in diesem Team noch weitere Akteure mit viel Talent - ich kann es kaum abwarten, mit ihnen zu spielen.“

Auf die Frage, wer bei PSG denn nun die Freistöße schießen werde, entgegnete Beckham zunächst scherzhaft: „Er ist größer, also wird er es wohl sein...“ Er fügte an: „Ich glaube, wir werden uns abwechseln. In meiner Karriere habe ich mit vielen großen Freistoßschützen wie Roberto Carlos und Zinedine Zidane gespielt, wir haben das immer hinbekommen.“

PSG nicht die letzte Station?

Ob Paris seine letzte Station sein wird, ließ Beckham unterdessen offen: „Ich weiß nicht, ob dies mein letzter Vertrag sein wird. Ich werde sehen, wie ich mich nach Saisonende fühle. Es war immer meine Leidenschaft, Fußball zu spielen. Geld war nie mein Antrieb. Ich will einfach in den besten Klubs, mit den besten Spielern spielen. Wenn ich dann noch in Form bin - wer weiß…“

PSG-Sportdirektor Leonardo kennt Beckham ebenso wie Trainer Carlo Ancelotti noch aus seiner Zeit beim AC Milan.

Bereits in der Vorsaison zeichnete sich ein Wechsel des 115-fachen englischen Nationalspielers in die französische Hauptstadt ab. Dieser scheiterte letzten Endes jedoch „aus familiären Gründen“, erklärte damals Leonardo Beckhams Entscheidung.

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