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ManUnited verpflichtet Wilfried Zaha von Crystal Palace

United verpflichtet Wilfried Zaha von Crystal Palace, doch der Stürmer wird für den Rest der Saison gleich wieder zurück verliehen und erst im Sommer endgültig zu Manchester gehen.

Manchester. Wilfried Zaha wechselt von Crystal Palace zu Manchester United.

Der Tabellenführer der Premier League gab nun bekannt, dass der 20-Jährige am Freitag den Medizincheck absolvieren wird. Zaha soll einen Vertrag über 5,5 Jahre unterschreiben und wird für den Rest der laufenden Saison wieder an Palace verliehen. Nach Goal.com-Informationen beträgt die sofort fällige Ablöse rund 18 Millionen Euro, wobei diese durch erfolgsabhängige Zahlungen bis auf knapp 20 Millionen steigen kann.

Zaha-Transfer gut für Palace
James Daly,
Redakteur der Palace-Fanzeitung Five Year Plan

Dass Zaha für 18 Millionen plus mögliche erfolgsabhängige Zahlungen zu Manchester United wechselt, ist wirtschaftlich für Crystal Palace sehr gut.

In der Vergangenheit wurden wir oft genug von größeren Vereinen ausgestochen und mussten zusehen, wie junge Talente, wie Wayne Routledge, Victor Moses und John Bostock, für einen Hungerlohn weggingen und, dank geldgieriger Agenten, bei mittelmäßigen Topklubs versauerten.

Aber der Zaha-Deal zeigt, dass das Investieren von Zeit auch wertgeschätzt wird. Gerade auch der neue sogenannte Elite Player Performance Plan kann unterklassigen Mannschaften helfen, für junge Spieler das zu bekommen, was sie wirklich verdienen.

Steve Parish hat immer wieder gesagt, Zaha würde nur gehen, wenn es auch für den Verein gut sei und er hat sein Wort gehalten.

Wenn Zaha für den Rest der Saison zu uns zurückkehrt, werden wir Palace in der kommenden Saison vielleicht in der Premier League sehen. Auch wenn wir Wilf gern gehalten hätten und mit ihm in der obersten Liga spielen würden, müssen wir uns nicht fürchten ins Old Trafford zu fahren, denn dort würden wir nur Bewunderung erfahren.

Sir Alex Ferguson sagte am Freitag: „Wir wollen immer junge Spieler mit Potenzial verpflichten. Wir haben das Gefühl, wir können junge Spieler hier sehr gut weiterentwickeln. Das haben wir oft genug bewiesen. Ich hoffe, er wird seine Zeit bei uns genießen, wenn er denn erst einmal hier ist.“

In einem Statement ließ Zaha verlauten, er sei erfreut, bei United spielen zu dürfen, betonte aber auch, seine Konzentration läge nun auf die restliche Saison mit Crystal Palace.

Der Klubchef Steve Parish wollte noch bis Saisonende an Zaha festhalten und lediglich ein garantiertes Kaufdatum vereinbaren, was jedoch laut Ligastatuten illegal gewesen wäre.

So hat United nun etwas Druck ausgeübt, den Deal noch in dieser Woche abzuwickeln und stach auch gleichzeitig Ligakonkurrent Arsenal im Rennen um den jungen Spieler aus.

In der vergangenen Woche eröffnete ManUnited das Bietverfahren mit rund acht Millionen Euro. Parish trieb den Preis für Zaha durch das Interesse Arsenals weiter in die Höhe, weit über die Marke von zehn Millionen Euro. Die nun erforderliche Ablösesumme ist weitaus höher, als jene, die Arsenal im Jahr 2011 für Alex Oxlade-Chamberlain und 2006 für Theo Walcott bezahlt hatte.

Der Stürmer, der auf allen Positionen im Angriff spielen kann, war eine der treibenden Kräfte bei Crystal Palace, die den Klub bis auf den vierten Rang in der Championship klettern ließen. Er traf in 27 Partien insgesamt fünfmal ins Tor des Gegners. In der englischen Nationalmannschaft debütierte er als Einwechselspieler bei der 2:4-Niederlage gegen Schweden im vergangenen November.

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