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Hannover: Wszolek bricht erneut Vereinbarung

Der Flügelspieler führt den Bundesligisten an der Nase herum. Den vereinbarten Termin zum Medizin-Check wird er laut Medienberichten schlichtweg ignorieren.

Hannover. Der Wechsel von Pawel Wszolek zu Hannover 96 ist offenbar gescheitert. Der Flügelspieler soll laut Informationen der Bild seinen Flug nach Hannover zum wiederholten Mal nicht angetreten haben. Der Kontakt zwischen beiden Parteien ist abgerissen.

Pole lehnt ab

„Ich habe mich entschieden, bei Polonia zu bleiben und das Angebot aus Hannover nicht anzunehmen. Ich komme Mittwoch nicht zum Medizin-Check nach Hannover“, wird Wszolek in der polnischen Zeitung Przeglad Sportowy zitiert. Damit bricht der Wunschspieler die Vereinbarung bereits zum zweiten Mal: Schon in der Vorwoche hätte der 20-Jährige nach Hannover reisen sollen, seinen Flug trat er allerdings nicht an.

Vertrag unterschrieben

Im Anschluss flog Hannover-Manager Jörg Schmadtke nach Polen und ließ Wszolek die Arbeitspapiere unterschreiben. „Wir haben den Transfer-Vertrag unterzeichnet, der Spieler hat seinen Vertrag unterschrieben“, erklärte Schmadtke. Anfang dieser Woche war der Youngster jedoch nicht mehr zu erreichen.

„Wir können keinen Kontakt mehr zum Spieler aufbauen. Die Anzeichen verdichten sich, dass er glaubt, nicht kommen zu müssen. Wir werden rechtliche Konsequenzen ziehen, die UEFA einschalten. Er hat uns angelogen“, kommentierte Schmadtke den aktuellen Stand der Dinge. Mittlerweile hält auch Klubsprecher Alex Jacob einen Wechsel für unwahrscheinlich. „Wir müssen davon ausgehen, dass es so kommen wird“, sagte er auf SID-Anfrage.

UPDATE: Rechtliche Schritte wollte Manager Schmadtke nach dem Vorfall nicht ausschließen: „Das ist auch für mich spannendes Neuland“, sagte Schmadtke, „das Verhalten des Spielers ist nicht akzeptabel. Wir werden den Vorgang einem Anwalt übergeben und rechtliche Schritte überprüfen.“

Wszolek meldete sich nach dem gescheiterten Wechsel in polnischen Medien zu Wort und klagte, er habe sich bei dem Transfer wie „eine Prostituierte gefühlt, die in den Westen verkauft wurde“. Die Verhandlungen seien ohne Einbeziehung seiner Person geführt worden.

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