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Es läuft nicht richtig für Igor de Camargo und Borussia Mönchengladbach. Nun darf er gehen, sofern es ein vernünftiges Angebot für ihn gibt.

Mönchengladbach. Die Konkurrenz im Sturm ist groß bei Borussia Mönchengladbach. Für Igor de Camargo scheint sie zu groß zu sein, der Belgier darf sich noch im Winter einen neuen Verein suchen.
 
Gute Gespräche mit dem Verein

„Ich hatte ein gutes Gespräch mit Trainer Lucien Favre und ein gutes Gespräch mit Sportdirektor Max Eberl. Der Verein sagt: Wenn ein ordentliches Angebot kommt, können wir auch eine Einigung erzielen. Ich denke, es ist besser, wenn ich eine Luftveränderung suche und etwas anderes finde", sagte de Camargo dem kicker, schränkte jedoch ein: „Wir müssen schauen, was passiert. Noch bin ich bis 2014 bei der Borussia unter Vertrag.“

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Nachdem der belgische Nationalspieler im Trainingslager in Dubai in den beiden Testspielen gegen Hamburg und Eintracht Frankfurt nicht eingesetzt wurde, deutete sich die Trennung bereits an. Mike Hanke und Luuk de Jong, die ähnliche Spielertypen sind, scheinen sich von de Camargo abgesetzt zu haben.
 
Zu viele Spieler für eine Position

Das ist auch dem 29-Jährigen nicht entgangen: „Wir haben zu viele Spieler für eine Position. Der Verein hat seine Entscheidung getroffen, das muss ich respektieren.“ Neben de Jong und Hanke bringen auch Patrick Herrmann, Peniel Mlapa und Branimir Hrgota de Camargo um seine Einsatzzeiten.

Nun bemüht er sich um einen Wechsel, statt seinen Vertrag auf der Tribüne auszusitzen. „Ich möchte spielen. Immer. Dafür bin ich Profi. Das wird bei der Borussia schwer. Und außerdem will ich mit der belgischen Nationalmannschaft zur WM 2014 nach Brasilien“, erklärte der gebürtige Brasilianer.

Keine konkreten Angebote

Gerüchteweise sollen Anderlecht, Almelo und Sao Paulo an einer Verpflichtung interessiert sein. De Camargo gibt aber nicht viel auf die Berichte: „Es ist normal, dass viele Spekulationen im Umlauf sind. Aber von einem konkreten Angebot habe ich nichts gehört.“

Am Liebsten würde der Stürmer in der Bundesliga bleiben, wo er sich in den vergangenen zweieinhalb Jahren eingelebt hat. „Die Bundesliga zählt zu den besten der Welt. Am liebsten würde ich hier weitermachen. Ich fühle mich in Deutschland sehr wohl und denke, dass ich hier auch meine Qualitäten unter Beweis gestellt habe“, betonte der Belgier.

Dass er nun trotzdem aussortiert wurde, sieht de Camargo professionell: „Es bringt nichts, böse zu sein. Der Verein hat sich eben in dieser Form positioniert. Ich schaue jetzt nach vorne.“

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