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Cristiano Ronaldo plant nicht, Madrid vor seinem Vertragsende den Rücken zu kehren. Zudem geht er mit Kritik an seiner Person gelassen um.
Madrid. Die Erwartungshaltung an Real Madrid und Cristiano Ronaldo ist immer besonders hoch. In dieser Saison konnten die „Königlichen“ dem oft nicht gerecht werden, doch der Portugiese weiß damit umzugehen. Er verkündete außerdem, dass er sein Arbeitspapier beim spanischen Meister erfüllen werde.Dem Druck gewachsen
Von Real Madrid erwartet man Titel. Gegenüber Fifa.com gab Ronaldo zu, dass „der Druck manchmal zu groß“ sei. „Das beeinflusst uns. Aber man muss versuchen darüber zu stehen und es nicht an dich heran zu lassen. Am Ende ist es eine individuelle Entscheidung, ob man die Zeitung liest oder nicht. Was die Zeitungen schreiben kümmert mich wenig“, so der 27-Jährige weiter.
Kritik gehört zum Leben
Seine Leistungen in dieser Saison schwanken nicht so sehr, wie die des Teams. Dennoch polarisiert der Portugiese und erntet Kritik. Den Grund dafür kennt er selbst nicht: „Das habe ich mich selbst auch schon gefragt. Leute die mich kennen und mit mir gespielt haben, wissen was für ein Typ ich bin. Die, die mich nicht kennen, können denken und sagen was sie wollen. Ich respektiere Kritik, man muss nur verstehen, dass Kritik ein Teil des Lebens eines jeden Fußballers ist.“
Dennoch fühlt er sich in seinem Berufsfeld wohl: „Fußball-Profi zu sein bringt viele gute Dinge mit sich. Andere sind weniger gut. Man vermisst die alltäglichen Dinge. Aber das gehört zu dem Beruf, den ich ausgewählt habe. Es ist ein Gesamtpaket. Ich bereue diese Entscheidung nicht im Geringsten.“
Kein vorzeitiger Abschied
Der Vertrag des Ex-Weltfußballers in Madrid ist noch bis zum Sommer 2015 datiert. Aufkeimenden Wechselgerüchten (Paris Saint-Germain wird als möglicher neuer Arbeitgeber genannt) widersprach Ronaldo: „Ich will meinen Vertrag bei Real Madrid erfüllen. Das möchte ich so deutlich sagen. Was dann anschließend in der Zukunft passiert, das weiß ich nicht.“
Ronaldo warb außerdem für Unterstützung für den in der Kritik stehenden Cheftrainer Jose Mourinho: „Die Leute protestieren und das sollte man respektieren. Doch ich denke, sie sollten mehr Geduld mit ihm haben. Für mich ist klar, dass er immer nur das Beste für den Klub will und wir werden bis zum Tode dafür kämpfen.“
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