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Von Saulus zu Paulus - so kann man die Wandlung von Carlos Tevez in den Augen seines Trainers beschreiben. Jetzt möchte er den Stürmer wegen seiner Erfahrung sogar halten.

Manchester. Trainer Roberto Mancini von Manchester City möchte trotz seiner mageren Torausbeute weiter an Stürmer Carlos Tevez festhalten. Der Vertrag des Argentiniers läuft noch bis Sommer 2014. Um einen ablösefreien Wechsel zu verhindern möchte Mancini den Vertrag verlängern: Die Funktion des Angreifers im Team sei zu wichtig.

Der Stürmer war im Sommer 2009 für rund 30 Millionen Euro von Ligakonkurrent West Ham United zu den „Citizens“ gekommen. Seitdem schoss er in 128 Ligaspielen 65 Tore. Als er sich im September 2011 vor der Champions-League-Partie gegen Bayern München weigerte, sich aufzuwärmen, wurde er für sechs Monate aus der ersten Mannschaft verbannt.

Zum Führungsspieler gereift

Im Sommer 2011 und Januar 2012 wollte Mancini den heute 28-Jährigen verkaufen. Gegenüber der Presse äußerte er nun den Wunsch, mit Tevez ein weiteres Jahr zu verlängern: „Das könnte eine gute Idee sein. Carlos ist 28 und hat noch viele Jahre vor sich. Ich glaube, dass das eine Option sein könnte.“ Tevez hatte damals mit einer Rückkehr in die argentinische Heimat kokettiert, doch sein Trainer hofft auf einen Sinneswandel: „Wir haben noch 18 Monate und ich denke, das ist genug Zeit um mit ihm darüber zu sprechen. Wenn er sich entscheidet, wird er mit uns sprechen.“

Obwohl Tevez in der laufenden Saison erst sieben Tore erzielen konnte, ist Mancini von der Wichtigkeit seines Stürmers überzeugt. Vor allem die Einstellung und seine Vorbildfunktion für Mario Balotelli würden dabei eine wichtige Rolle spielen: „Sein Verhalten ist sehr gut, er arbeitet sehr gut. Er ist ein wichtiger Spieler, weil er Erfahrung besitzt und Mario helfen kann, was sehr wichtig ist.“

EURE MEINUNG: Wäre das die richtige Entscheidung?

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