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Der BVB-Trainer ist am Trainerposten bei den „Königlichen“ nicht interessiert. Nuri Sahin bleibt derweil ein Thema bei den Borussen - die Meisterschaft hingegen nicht.

La Manga. Trainer Jürgen Klopp von Borussia Dortmund schloss in einem Interview ein Engagement bei Real Madrid vorerst aus und hielt sich hinsichtlich eines Transfers von Nuri Sahin bedeckt.

Real Madrid kein Thema

Laut einer Umfrage steht Jürgen Klopp bei den Fans von Real Madrid hoch im Kurs. Sie haben ihn als Wunschkandidaten für eine mögliche Nachfolge von Jose Mourinho auserkoren.

Klopp sagt jedoch dankend ab. „Für mich gibt’s schlimmere Sachen. Die Fans wollen vielleicht mal wieder einen deutschen Trainer. Aber ich hab ja leider keine Zeit für Real“, so der Dortmunder Trainer gegenüber der Bild.

Trotzdem sieht sich der BVB-Trainer in seiner Arbeit bestätigt: „Es zeigt, dass viele unsere Spiele gegen Real gesehen haben und ihnen unser Fußball gefallen hat. Für mich gibt’s schlimmere Sachen.“

Rückholaktion von Sahin möglich

Zu den aktuellen Spekulationen über eine Rückkehr von Nuri Sahin hält er sich zwar bedeckt, möchte jedoch auch nichts ausschließen. „Dazu kann ich in diesem Moment überhaupt nichts sagen. Dass ich mit Nuri immer Kontakt hatte und habe, ist kein Geheimnis. Wir müssen sehen, was Nuri irgendwann macht“, so Klopp.

Der 45-Jährige hat den Werdegang seines Schützlings verfolgt und schätz Sahins derzeitige Situation kritisch ein: „In Liverpool weiß ich nicht, was Trainer Brendan Rodgers mit ihm vorhat. Ihn als Zehner einzusetzen halte ich nicht für die beste Lösung.“

„Die Bayern stehen komplett unter Strom“

Angesichts des Zwölf-Punkte-Vorsprungs des FC Bayern München ist für Jürgen Klopp die Meisterschaft entschieden: „Die Bayern können sich nur selber ins Stolpern bringen. Und ich glaube nicht, dass sie es tun.“

Daher hält er sich mit einer Kampfansage zurück. „Wir wollen das Maximale rausholen und sind immer ambitioniert. Aber mit zwölf Punkten Rückstand ist man kein Jäger, sondern Beobachter“, so der 45-Jährige.

Der BVB trage aber eine Mitschuld an der derzeitigen Dominanz der Bayern: „Die stehen komplett unter Strom. Wir haben ja zwei Jahre dafür gesorgt, dass sie konzentrierter sind als jeder Freeclimber in der Steilwand.“

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