thumbnail Hallo,

BVB: Zorc im Fall Lewandowski „nicht unoptmistisch“

Der sportliche Leiter des deutschen Double-Siegers ist in puncto Lewandowski guter Dinge. Ebenso blickt er weiteren anstehenden Vertragsverhandlungen entgegen.

Dortmund/La Manga. Der Sportliche Leiter von Borussia Dortmund, Michael Zorc, gab zu, bezüglich der Vertragsverhandlungen mit einigen Stammspielern, darunter der von Manchester United umworbene Robert Lewandowski, positiv gestimmt zu sein. Auch zu möglichen Neuzugängen äußerte sich der 50-Jährige.

Fünf sollen verlängern

Auf die Vertragsverhandlungen von Marcel Schmelzer, Kevin Großkreutz, Sebastian Kehl, Roman Weidenfeller und Robert Lewandowski angesprochen, gab sich Zorc zuversichtlich: „Alles sind wichtige Spieler in unserem Kader, wir befinden uns in permanentem Dialog. Und ich bin nicht unoptmistisch, dass wir da auch weiterkommen. Wir planen mit den Jungs auch in den nächsten Jahren.“

Diese Aussage scheint für den objektiven Betrachter vor allem bei den ersten vier Spielern nahe zu liegen, hatten sie doch alle schon öffentlich angedeutet, beim BVB bleiben zu wollen. In Bezug auf Topstürmer Lewandowski kommt dieses Statement jedoch überraschend, schweigt dieser doch seit geraumer Zeit zu seiner Zukunft und heizt somit Gerüchte um einen Weggang zu Manchester United, dem aktuellen Tabellenführer der Premier League, an.

SO GEHT ES WEITER:
Dortmunds anstehende Aufgaben
19.01. Werder Bremen (A)
26.01. 1. FC Nürnberg (H)
02.02. Bayer Leverkusen (A)
09.02. Hamburger SV (H)
13.02. Shachtjor Donezk (A)
16.02. Eintracht Frankfurt (H)

Neuzugänge möglich

Sollten genannte Spieler verlängern, hätte der deutsche Meister den Großteil seines Kaders langfristig an sich gebunden, schließlich setzten mit Neven Subotic und Sven Bender erst kürzlich zwei Leistungsträger ihre Unterschrift unter einen neuen Vertrag.

Dass nach dem Abgang von Ivan Perisic in Richtung Wolfsburg demnächst auch der ein oder andere Neuzugang folgen könnte, wollte Zorc nicht ausschließen. „Punktuelle Verstärkungen“ seien denkbar und hätten den Nutzen, dass „frisches Blut in den Kader“ käme. Ein Nachrüsten scheint am ehesten in der Defensive notwendig, wo teilweise der gelernte Offensivmann Jakub Blaszczykowski  aushelfen musste. Auch ein Ersatz für den verletzungsanfälligen Bender scheint von den Klubverantwortlichen gesucht zu werden.

Im Großen und Ganzen solle der Kader aber so weiterbestehen, wie es aktuell der Fall ist. Der Sportdirektor verweist dabei auf den FC Barcelona, der „überragenden Mannschaft der vergangenen fünf Jahre, die weitestgehend in ihrer Struktur zusammengeblieben ist, darüber hinaus sogar noch Spieler aus der eigenen Jugend in der ersten Elf hat.“

Dazugehörig