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Immer weitere hochkarätige Namen werden in einem Atemzug mit dem deutschen Doublesieger genannt. Ein Zustand, der die Verantwortlichen beim BVB stört.

Dortmund. Täglich sieht sich der deutsche Meister Borussia Dortmund mit Transfergerüchten konfrontiert. Die BVB-Verantwortlichen streiten die Meldungen ab.

Liste wird immer länger

Eine Rückkehr von Nuri Sahin, ein Transfer Adam Szalais vom FSV Mainz 05, ein Wechsel des Franzosen Loic Remy oder zuletzt die mögliche Verpflichtung von Edin Dzeko: Die Liste der vermeintlichen Zugänge wird immer länger. Die ständigen Gerüchte und Unterstellungen verwundern den BVB-Vorstand.

„Mittlerweile werden die Spieler im Stundentakt zu uns geschoben. Das ist wirklich phänomenal“, sagte Michael Zorc zu dem Trend.

Die zunehmende Finanzkraft des in den letzten Jahren gut wirtschaftenden Vereins sei der Hauptgrund.

 „Wahrscheinlich müssen wir in der nächsten Zeit permanent mit solchen Spekulationen leben. Ich glaube, es gibt mittlerweile keinen Spieler von Borussia Dortmund mehr, der nicht schon woanders gehandelt wurde. Und keinen mehr, der nicht auf dem Weg nach Dortmund war“, kommentierte Hans-Joachim Watzke die Situation.



Gerüchte lösen Kopfschütteln aus

Das Gerücht um die unmittelbar bevorstehende Heimkehr des früheren Spielmachers Nuri Sahin dementierte Watzke entschieden.

„Das löst bei mir teilweise Belustigung und Kopfschütteln aus“, zitierte die Nachrichtenagentur dpa den 53-Jährigen.

Die neue, ökonomisch starke Position Dortmunds sei kein Grund mit Geld um sich zu werfen, betonte der Geschäftsführer: „Wenn man Reserven gebildet hat, muss man die nicht zwingend sofort ausgeben.“ Schon gar nicht für große Namen, insbesondere, wenn man diese selbst entdecken und fördern könne.

„Wir müssen uns davon lösen zu sagen, nur große Namen bringen uns weiter. Lewandowski war kein großer Name, Kagawa war kein großer Name. Wir empfinden es als interessantes Geschäftsmodell, große Namen zu entwickeln“, so Watzke.

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