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Der türkische Meister möchte den Holländer nach Istanbul holen und erwartet von Inter mit der Ablösesumme herunter zu gehen. Sneijders Berater wiegelte ab.

Istanbul. Ünal Aysal, Präsident von Galatasaray Istanbul, kam am Montag seinem Amtskollegen von Inter Mailand zusammen und führte ein ausführliches Gespräch hinsichtlich der Verpflichtung von Wesley Sneijder. Der an der Börse notierte amtierende Titelträger der Süper Lig hat die Verhandlungen inzwischen auch offiziell der Börsenaufsicht gemeldet.

Keine Einsätze für Sneijder

Der niederländische Spielmacher absolvierte seit September 2012 keinen Einsatz mehr für die Nerazzurri. Nachdem er einen neuen Vertrag zu verschlechterten Konditionen im Dezember abgelehnt hat, scheint es keine Zukunft mehr in Mailand zu geben für den Oranje-Star. Trainer Andrea Stramaccioni wird Sneijder wohl weiterhin nicht berücksichtigen, sollte dieser dem Kontrakt nicht zustimmen. Der 90-fache niederländische Nationalspieler jedoch ist nicht bereit, sich diesem Druck zu beugen.

Galatasaray versucht nun, den unzufriedenen Spielgestalter als Verstärkung für den eigenen Kader zu gewinnen.

„Ich habe mit Massimo Moratti am Montag in Italien zu Abend gegessen“, sagte der Vereinsoberste des 18-fachen türkischen Meisters zum hauseigenen Sender GSTV. „Wir sprachen über das Thema Sneijder. Ich denke wir haben gute Fortschritte auf dem Weg, den Spieler unter Vertrag zu nehmen, gemacht.“



Gala erwartet finanzielles Entgegenkommen

Kernpunkt beziehungsweise die Problematik des Gesprächs war die hohe Ablöseforderung von Inter Mailand, die der Gala-Boss gerne weiter nach unten ziehen möchte.

„Ich denke, wir werden alles in wenigen Tagen geklärt haben. Wir werden alle Konditionen besprechen und uns hoffentlich, was Sneijders Ablöse betrifft, entgegenkommen“, so der 61-Jährige, der noch hinzufügte: „Falls unser finanzielles Angebot akzeptiert wird, werden wir den Transfer erfolgreich zu Ende führen.“ Seinen letzten Auftritt im Inter-Dress absolvierte der Holländer am 26. September 2012 in der Partie gegen Chievo Verona.

Berater Lerby ist genervt

***UPDATE

Sören Lerby, Berater des Niederländers, nahm inzwischen Stellung, wenn auch widersprüchlich: In der BBC ließ er sich zunächst zitieren, es gebe keinen Kontakt zu Galatasaray, dann ruderte er in De Telegraaf zurück, bestritt den Kontakt nicht, doch ließ verlauten, dass es weitere Interessenten gebe und Galatasaray nicht ganz oben auf der Liste der Vereine stehe, die Sneijder bevorzuge.

Lerby genervt: „Jeden Tag gibt es neue Klubs für Wesley, ich habe beschlossen, gar nichts mehr zu sagen.“ Somit wird sich die Hängepartie um den Spielmacher ohne Spielpraxis wohl noch eine Weile hinziehen.

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