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Bei Milan läuft es nicht gut und nun bringt Marcello Lippi eine Verpflichtung von Didier Drogba ins Gespräch. Der Ivorer sei „noch immer eine Bestie“ und würde zu Milan passen.

Mailand. Der AC Mailand taumelt ein wenig. In der Serie A läuft es nicht ganz rund und nun hat  Weltmeistertrainer Marcello Lippi den ivorischen Stürmer Didier Drogba bei Milan ins Gespräch gebracht. Er wäre eine große Verstärkung, würden sich die Norditaliener für einen Wechsel stark machen.

Bei Milan würde er die Kreativität von El Shaarawy komplimentieren

Im Sommer demütigte Drogba mit Chelsea den FC Bayern in der Champions League, dann ging es für ihn nach China, wo auch Lippi inzwischen als Trainer arbeitet und Lucas Barrios' Mannschaft Guanghzou Evergrande zur Meisterschaft führte. Drogba hingegen kämpfte gegen den Abstieg und wurde in der vergangenen Zeit immer wieder als Kandidat bei dem einen oder anderen europäischen Topklub gehandelt. Bei Milan würde er die Kreativität von Stephan El Shaarawy komplimentieren, so Lippi.

„Drogba ist noch immer eine Bestie“

Der Coach sagte der Gazzetta dello Sport: „Drogba ist noch immer eine Bestie, einer, der den Unterschied auf dem Feld ausmacht. In China hat er in elf Spielen achtmal getroffen. Wenn es stimmt, dass Pato und Robinho den Klub verlassen, dann würde er, meiner Meinung nach, sehr gut zu Milan passen. Er wäre in der Champions League und in der Liga unbezahlbar. Er als Spitze, Pazzini in der Hinterhand und El Shaarawy auf links.“

Auch Milans Kapitän Massimo Ambrosini erklärte dem gleichen Blatt unlängst: „Ich hab Drogba immer gemocht. Didier arbeitet sehr professionell und wäre hier in Mailand willkommen.

Wechsel hatte nur wirtschaftliche Gründe

Nachdem er die Champions League nahezu „im Alleingang“ gewann, ging Drogba nach China, aus rein wirtschaftlichen Gründen, wie Lippi erklärte: „Es war keine Entscheidung des Fußballs oder seines Herzens, es war eine von wirtschaftlichen Gründen diktierte Entscheidung.“ Doch für einen Wechsel in die Serie A müsste er Gehaltseinbußen hinnehmen. Lippi zweifelt, ob der Ivorer dies tun würde: „Er hat sicher mehr erwartet, als nur Zwölfter zu werden, doch glauben Sie wirklich, er würde für die Hälfte seines Gehalts zurückkommen und in Italien spielen? Ich habe da meine Zweifel.“

EURE MEINUNG: Denkt ihr, Drogba kehrt noch einmal nach Europa zurück?

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