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Der Turiner Gigant hat sich gegen die Verpflichtung des Holländers entschieden. Ogbonna und Llorente behält man aber im Auge.

Turin. Für Juventus Turins Generaldirektor Giuseppe Marotta wäre eine Verpflichtung von Robin Van Persie die falsche Entscheidung für den amtierenden Meister der Serie A gewesen. Grund: die zu hohe Ablösesumme.

Die Bianconeri hatten sich im Sommer darum bemüht, den niederländischen Nationalspieler von Arsenal nach Turin zu lotsen, entschieden sich schlussendlich jedoch gegen eine Verpflichtung des Angreifers. Der steht nun bei Manchester United unter Vertrag.

„30 Millionen Euro waren zu viel“

„Ich bedaure, dass Van Persie nicht für uns spielt, allerdings wäre es eine schlechte Entscheidung für den Klub gewesen, 30 Millionen Euro für einen Spieler zu bezahlen, dessen Vertrag im nächsten Jahr ausläuft“, gab Marotta bei Tuttosport zu Protokoll.

„Wir sind sehr froh über unsere Transferaktivitäten dieses Sommers. Wir haben gute, junge Spieler wie Asamoah, Isla und Giovinco unter Vertrag nehmen können, die ebenfalls in unser Gehaltsbudget passen. Außerdem sollte man nicht vergessen, dass wir es geschafft haben, unsere Leistungsträger Vidal und Marchisio trotz vieler Interessenten weiterhin für unseren Klub zu begeistern.“

Ogbonna vor einem Wechsel innerhalb Turins?

Marotta hat des Weiteren zugegeben, dass Angelo Ogbonna, Abwehrspieler des FC Turin, unter Beobachtung von Juve steht.

Der italienische Nationalspieler hat bei seinem derzeitigen Klub einen Vertrag bis Sommer 2016 und Turin beteuert, dass ein Verkauf von Ogbonna ausgeschlossen ist. Trotzdem hat der Juve-Direktor klar gemacht, dass man einen Transfer von Ogbonna zum Stadtrivalen anstreben könnte, sollte dieser zur Verfügung stehen.

„Ogbonna ist ein großes Talent und ein Spieler, den wir sehr mögen. Juventus wäre verpflichtet, einen Wechsel für ihn möglich zu machen, sich um ihn zu bemühen, sollte der FC Turin ihn am Transfermarkt anbieten“, sagte er.

„Llorente bleibt eine Option für uns.“

Danach äußerte sich Marotta zur derzeitigen Situation des Angreifers Fernando Llorente von Athletic Bilbao, der in diesem Transferfenster eigentlich zum Turiner Giganten wechseln sollte: „Llorente bleibt eine Option für uns, solange er am Markt ist. Wir werden sehen, was im Januar möglich ist.“ Der Vertrag des spanischen Nationalspielers läuft am Ende der Saison aus.

EURE MEINUNG: Ist RVP die 30 Millionen Euro wert?
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