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Nachdem das Angebot der Reds für Dempsey abgelehnt wurde, erklärte Rodgers, dass er einem Wechsel Carrolls nie zugestimmt hätte, wenn er gewusst hätte, dass kein Ersatz kommt.

Liverpool. Das hatte sich Brendan Rodgers anders vorgestellt. Denn der Teammanager des FC Liverpool hatte natürlich umgehend Ersatz für Stürmer Andy Carroll erwartet, nachdem er einem Leihgeschäft mit West Ham für ein Jahr zugestimmt hatte. Doch dann schloss das Transferfenster und nun schaut man an der Anfield Road in die vielzitierte Röhre.

Nur zwei gestandene Angreifer im Kader

Nun hat Liverpool mit Luis Suarez und dem Neuzugang Fabio Borini nur zwei gestandene Angreifer im Kader. Carroll könnte mittels Option allerdings bereits im Januar zurückkehren. Mit nur einem Punkt aus drei Spielen ist der Saisonstart für die Reds dürftig ausgefallen. Und von Reportern noch einmal gefragt, ob er Carroll denn tatsächlich ohne den passenden Ersatzmann hätte ziehen lassen, antworte Brendan Rodgers einsilbig aber bestimmt mit einem simplen: „Nein!“

Wechsel von Dempsey nach Liverpool gescheitert


Das Spekulationssubjekt an der Anfield Road war in diesem Sommer Clint Dempsey, doch die Verantwortlichen des FC Liverpool konnten mit dem FC Fulham keine Einigkeit über einen Wechsel erzielen und so landete der Angreifer schließlich in letzter Minute bei den Tottenham Hotspur. „Ich war sehr zuversichtlich, dass wir den Deal in trockenen Tüchern gehabt hätten, doch dem war nicht so und ich kann nun einmal nichts mehr daran ändern. Aber das ist für mich kein Grund, jetzt zu heulen und zu sagen, wir hätten vielleicht das ein oder andere anders machen sollen“, erklärte Rodgers.

Stolz der Fans war wichtig


„Um ehrlich zu sein, ich hätte nichts anders gemacht. Ich bin sehr stolz darauf, diesen Klub zu führen. Ich wusste, dass es am Anfang schwer werden würde, aber mein Kampf, die Anhänger stolz zu machen und den großen Namen von Liverpool weiter leben zu lassen, geht weiter. Darauf habe ich mein ganzes Leben ausgerichtet“, gab sich der Teammanger stolz und kämpferisch.

Konkurrenzfähige Mannschaft als Ziel

„Was passiert ist, ist passiert und wir werden sehen, wie wir damit in den nächsten Monaten umgehen werden“, erklärte Rodgers weiter und gab sich ausweichend auf die Frage, ob er den Ex-Liverpooler und derzeit vereinslosen Michael Owen unter Vertrag nehmen wolle, da man ja den Kader unbedingt weiter verstärken müsse. „Im nächsten Transferfenster im Januar werden wir hoffentlich noch einige Transfers tätigen, um dann eine wettbewerbsfähige Truppe zu haben. Dies hatte ich mir allerdings schon zu Beginn der Saison vorgenommen.“

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