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Der Niederländer kehrt in die Heimat zurück. Mit seinem Ausbildungsverein hat der Stürmer neue Ziele. Bei den Hoffenheimern langte es zuletzt nicht einmal für einen Platz im A-Team

Sinsheim/Amsterdam. Mit Ryan Babel verabschiedet sich die TSG Hoffenheim von einem Spieler, der nie so richtig ankam und überzeugen konnte. Mit seinem Jugendverein Ajax Amsterdam, soll nun alles besser werden.

Nach Vertragsauflösung folgte der Wechsel

Nicht immer konnte der Niederländer seine Hoffenheimer Trainer überzeugen. „Ryan muss sich ändern. Es reicht mir nicht, dass er ein guter Fußballer ist, und auch das leider viel zu selten“, hatte der damalige Coach Holger Stanislawski 2011 gesagt - folgenlos. Babel kam als hängende Spitze in 46 Bundesligaspielen nur auf fünf Tore. „Er hat einfach zu wenig gezeigt“, klagte nun auchMarkus  Babbel während der Vorbereitung auf die neue Saison, und verwies Babel in die zweite Mannschaft.

Ein Akt der die Fronten wohl endgültig verhärtete, denn am Donnerstag einigten sich Spieler und Verein auf eine Vertragsauflösung. Nur einen Tag später unterzeichnete Babel einen neuen Vertrag für die Amsterdamer.

Kein Glanz aber ein Megatalent

Mit seinem neuen „alten“ Verein will Babel nun zeigen, was er wirklich kann. Viele Fußballkenner gehen davon aus, dass ihm die Motivation in Hoffenheim zuletzt gefehlt hatte. Wer sich allerdings an Babels Situation vor dem Wechsel zum Bundesligisten erinnert, weiß inwiefern sich eine Geschichte widerholen kann. In der Premier League hatte er in 91 Einsätzen zwölf Tore erzielt - über die Rolle als Einwechselspieler war er selten hinausgekommen. Bei Ajax, an das Liverpool mehr als 17 Millionen Euro für den damals 21-Jährigen überwies, war seine Torquote nur wenig besser. Richtig überzeugend war Babel bisher in keiner Liga, er galt allerdings nach wie vor als eines der größten Talente überhaupt.

Neue Ziele in der Championsleague

Mit seinem Jugendverein will Babel nun hoch hinaus. In der Champions League muss er sich mit Ajax dabei zunächst gegen Borussia Dortmund, Manchester City und Real Madrid beweisen.  Ajax' Sportdirektor Mac Overmars sagte: „Er will zeigen, dass er ein guter Fußballer ist. Das kann er bei uns. Und wenn das klappt, hilft er sich und Ajax.“

Auch psychologisch betrachtet scheint der Wechsel nach Amsterdam eine logische Entscheidung zu sein: Über Facebook und Twitter dokumentierte der Stürmer mit stetiger Aktualität seine Freizeitgestaltung, die er in Amsterdam gefunden hatte.

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