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Der „kleine Engel“ ist zurück in Hamburg. Bis zum Schluss zitterten die HSV-Fans, jetzt ist die Rückkehr von Rafael van der Vaart perfekt und offiziell!

Hamburg. Rafael van der Vaart ist wieder zurück in Hamburg - nicht zu Besuch, nicht für einen privaten Termin, sondern mit einer ganz bestimmten Mission: Endlich wieder für den Hamburger SV am Ball sein! Seit Wochen kursierten Gerüchte über eine mögliche Rückkehr des Niederländers, um genauer zu sein gab es diese Spekulationen auch schon in den vergangenen Jahren - jetzt ist es perfekt und offiziell: Van der Vaart unterschreibt einen Drei-Jahres-Vertrag an der Elbe!

Per Privatjet nach Hamburg

Am Freitagmorgen verließ van der Vaart das Trainingsgelände der Tottenham Hotspurs, nachdem er dort innerhalb von knapp fünf Minuten seine Sachen zusammensuchte. Danach ging es direkt zum Flughafen, per Privatjet in Richtung Hamburg. An der Elbe angekommen machte er sich sofort auf zum Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf. Während van der Vaart den obligatorischen Medizincheck bestand, stimmte der Aufsichtsrat in der Imtech Arena dem Deal endgültig zu.



Sylvie freut sich über Rückkehr

Auch Sylvie van der Vaart freut sich über die Rückkehr nach Hamburg. „Thank you Spurs, and all the fans for an amazing time!You guys have the greatest team in England. Will ♥you always#coys Time to go home now♥“, ließ sie via Twitter verlauten.

„Es fühlt sich gut an“

Dem Hamburger SV gab der Niederländer nach seiner Ankunft ein kurzes Interview und erklärte gegenüber HSV.TV: „Es fühlt sich gut an, wieder zurück in Hamburg zu sein. Wieder für den HSV zu spielen, freut mich. Ich kann es kaum erwarten.“



„Ich bin kein Superman oder Messi oder Ronaldo“

 „In dieser Saison war dann der Moment für eine Rückkehr und letzte Nacht ist dann alles schnell gegangen. Heute Morgen musste ich dann schnell zum Flughafen, um den Medizincheck zu absolvieren“, so der Niederländer im HSV.TV-Interview weiter. Der 29-Jährige stellt aber auch klar:

„Ich bin natürlich kein Superman oder Messi oder Ronaldo. Ich denke, dass ich dem Verein helfen kann. Ich habe die Mannschaft natürlich weiter verfolgt und ich denke, das Team ist ganz gut, mit vielen Talenten. Aber vielleicht ist das Selbstvertrauen im Moment nicht da und vielleicht kommt es mit mir zurück.“

In Bremen dabei - „Ein Traum geht in Erfüllung“

Nun kann van der Vaart womöglich schon am Samstag wieder für den HSV auf dem Platz stehen, im Nordderby gegen Werder Bremen. „Wenn es schnell läuft und alles okay ist, fahre ich mit nach Bremen.“

Gegenüber der offiziellen HSV-Webseite sagte der Mittelfeldspieler zudem: „Mit der Rückkehr nach Hamburg geht für mich und meine Familie ein Traum in Erfüllung. Ich bin dem HSV und Klaus-Michael Kühne zu großem Dank verpflichtet. Ich freue mich auf drei tolle Jahre.“

Fink: „Eine große Persönlichkeit!“

HSV-Trainer Thorsten Fink zeigt sich ebenfalls begeistert von der Verstärkung für sein Team. Im Interview mit SkySportNews HD erklärte Fink:

„Er ist eine große Persönlichkeit. Für die Mannschaft ist van der Vaart natürlich sehr wichtig. Spieler, die Verantwortung übernehmen, sind immer wichtig und genau einen solchen Spieler haben wir nun dazubekommen. Ich bin sehr zufrieden mit der Verpflichtung!“

Fink weiter: „Rafael kann Spiele aber nicht alleine gewinnen - kann er schon, aber meistens ist die gesamte Mannschaft gefragt. Der Druck und die Last müssen verteilt werden. Wir haben ja genügend Spieler, die Verantwortung übernehmen können. Es passt jetzt sehr gut, und spielerisch sollten wir uns damit auch verbessern“

„Der Transfer wird durch den HSV finanziert und durch Herrn Kühne unterstützt, der uns ein Darlehen gibt“, kommentierte Ratsvorsitzender Alexander Otto den Transfer. Investor Klaus-Michael Kühne kommentierte den Deal ebenfalls: „Ich bin sehr stolz darauf, dass es uns mit gebündelten Kräften gelungen ist, Rafael van der Vaart zurück zum HSV zu holen. Ich bin sicher, dass das der Aufbruch in eine bessere sportliche Zukunft ist.“

Finanzierung dank Klaus-Michael Kühne

Die Finanzierung von van der Vaart läuft so ab: „Herr Kühne [erhält] einen Anspruch auf Erlösbeteiligung im Falle eines Transfers des Spielers van der Vaart innerhalb der Vertragslaufzeit. Des Weiteren verzichtet Herr Kühne auf die vor zwei Jahren übertragenen Anteile an den Spielern Heiko Westermann, Marcell Jansen, Dennis Aogo, Dennis Diekmeier und Lennard Sowah. Auf den ihm zustehenden Erlös aus dem Verkauf des bereits transferierten Paolo Guerrero verzichtet Herr Kühne ebenfalls.“ Mit einem Darlehen wurde dem HSV die Zahlung der Ablösesumme an die Tottenham Hotspurs ermöglicht.

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