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Das Transferfenster ist noch geöffnet. Die Bayern haben dieses mit dem neuerlichen Transfer bereits jetzt geschlossen. Dennoch bleibt es noch einen kleinen Spalt offen.

München. Der FC Bayern München hat den lange Zeit auf sich warten lassenden Transfer von Javi Martinez doch noch eingetütet. Der 23-jährige wechselt für 40 Millionen Euro von Athletic Bilbao zum Rekordmeister. Damit sind die Kaderplanungen des Bundesligisten abgeschlossen.

Bayern wollen keinen mehr abgeben

Mit der Martinez-Verpflichtung geht auch ein noch höherer Konkurrenzdruck innerhalb des Kaders einher. Dennoch will man bei den Bayern keinen Spieler mehr abgeben in diesem Transferfenster. „Wir werden auf keinen Spieler zugehen, das ist unser Kader“, bekannte Sportdirektor Matthias Sammer am Donnerstag laut Sport1.

Hintertüre ein Spalt offen

Dennoch ließ er möglicherweise wechselwilligen Akteuren eine Hintertüre offen: „Wenn ein Spieler das Bedürfnis hat, auf uns zuzugehen, kann er das gerne tun. Aber es ist der Stil des Klubs, das habe ich immer so mitbekommen, Verträge zu respektieren.“

Vielleicht wäre es dem inneren Frieden der Mannschaft dennoch zuträglich, vor allem im defensiven Mittelfeld über den Verkauf einer Personalie nachzudenken. Mit Neuzugang Martinez, Bastian Schweinsteiger, Luiz Gustavo, Anatoli Timoschtschuk und Toni Kroos kämpfen gleich fünf Hochkaräter um einen Startplatz auf der „Doppelsechs“. Zudem können laut Trainer Heynckes sowohl David Alaba als auch Nachwuchshoffnung Emre Can jene Position bekleiden.

Gustavo intern hoch im Kurs

Der ehemalige Hoffenheimer Luiz Gustavo scheint indes bei den Verantwortlichen weiter hoch im Kurs zu stehen. Matthias Sammer erklärte den Brasilianer indirekt für unverkäuflich: „Luiz bleibt hier, ganz einfach.“ Allerdings dürfte vornehmlich Anatoli Timoschtschuk ein möglicher Wechselkandidat sein. Der Ukrainer ist mit seiner Rolle beim Rekordmeister seit geraumer Zeit nicht so ganz glücklich.

Geht es nach Jupp Heynckes, kann der Kader allerdings in dieser Form und Größe durchaus erhalten bleiben: „Die Kadergröße ist genau richtig. Mit Javi Martinez haben wir qualitativ sehr gut eingekauft, in allen Mannschaftsteilen. Es ist einfach notwendig, wenn wir auf allen Hochzeiten tanzen wollen. Ich finde den Konkurrenzkampf sehr positiv und leistungsstimulierend.“

Schweinsteiger bleibt unangetastet

Keine allzu großen Sorgen um sein Standing in der Mannschaft muss sich wohl Bastian Schweinsteiger machen. Die Martinez-Verpflichtung bedeute für den Nationalspieler „überhaupt nichts“, gab Trainer Heynckes zu Protokoll.

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