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Das niedersächsische Wolfsrudel von Trainer Felix Magath sollte mexikanischen Zuwachs bekommen, doch die niederländische Fußball-Legende Johan Cruyff funkt dazwischen.

Wolfsburg. Der Stürmer Marco Fabian hat sich gegen einen Wechsel zum VfL Wolfsburg entschieden, somit bleibt der mexikanische Nationalspieler bei seinem Heimatverein Deportivo Guadalajara. Grund soll Orjane- und FC-Barcelona-Legende Johan Cruyff sein, der den Mexikanern von dem Verkauf abriet.

Johan Cruyff rät von Verkauf ab

Augenscheinlich war der zurzeit wenig erfolgreiche mexikanische Verein nicht gewillt, seinen einzigen Star abzugeben. Als dann noch der Ratschlag des ehemaligen Weltklassespielers und Trainers Johan Cruyff kam, dass der beste Spieler des Klubs besser gehalten werden solle, entschieden sich die Verantwortlichen von Guadalajara endgültig, ihren Starstürmer zu behalten, was der Angreifer dann selbst gegenüber Vertretern und Journalisten der heimischen Medien bestätigte.

„Ich bleibe mindestens in den nächsten sechs Monaten in Mexiko“, so Fabian, der damit den Transferbemühungen der Wolfsburger einen Riegel vorschob.

Trainer sagt explizit, dass Fabian in Mexiko bleibt

Auch der Trainer der Mexikaner bezog klar Stellung zu diesem Sachverhalt: „Es ist normal, dass er nach einer erfolgreichen Saison die Aufmerksamkeit von europäischen Vereinen auf sich zieht. Aber es ist nicht die Zeit für einen Wechsel. Das weiß Marco. Er kann später nach Europa gehen, aber nicht jetzt. Er spielt weiter bei uns.“



Suche nach anderen Optionen

Nach der Absage von Fabian, schaut sich VfL-Coach Felix Magath nach Alternativen im Sturm um und lotet dabei sämtliche Möglichkeiten aus. Neuestes Objekt der Begierde soll dem Vernehmen nach Adrian Ramos von Hertha BSC sein.

Desweiteren wird der Markt nach Bereicherungen für das Mittelfeld der Niedersachsen sondiert. Wunschspieler für diese Region Benat Etxebarria zu verpflichten, wird jedoch alles andere als einfach, wie der Sportdirektor von Betis Sevilla, Vlada Stosic, der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung kürzlich mitteilte: „Wer ihn will, muss unsere Forderungen erfüllen. Wir gehen keinen Cent runter.“

Kader muss „ausgemistet“ werden für teure Neuverpflichtungen

Wie bekannt ist, liegt die Ablöseforderung für den zweifachen spanischen Nationalspieler bei 15 Millionen Euro. Zahlt der VfL die geforderte Summe nicht, so bleibe Etxebarria in Sevilla. Kein kleiner Betrag, den die Wolfsburger da stemmen müssten. Als günstigere Variante erscheint da Moussa Sissoko vom FC Toulouse, der ebenfalls auf der Interessenliste von Leitwolf Magath steht. Allerdings ist man noch bestrebt, Platz im Wolfsburger Kader zu schaffen. So steht auch noch Simon Kjaer zum Verkauf.

EURE MEINUNG: Magaths Transferpolitik korrekt oder übertreiben die Wolfsburger?
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