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Wende im Martinez-Poker - Bayern-Präsident Hoeneß: „Sieht nicht gut aus“

Die Transfer-Saga um Javi Martinez geht in die nächste Runde. Die neuesten Aussagen des FCB-Präsidenten klingen eher pessimistisch.

München. Nach dem wochenlangen erfolglosen Millionen-Poker um Wunschspieler Javi Martinez rechnen nun auch die höchsten Repräsentanten von Bayern München mit dem Schlimmsten. „Es sieht im Moment nicht so gut aus, dass der Transfer klappt, weil die Leute in Bilbao sehr, sehr stur sind und offensichtlich alle Möglichkeiten ausnutzen, um den Transfer zu verhindern“, sagte Präsident Uli Hoeneß dem Nachrichtensender n-tv.

Das Problem liege nach wie vor bei Präsident Josu Urrutia von Athletic Bilbao: „Wenn der Kollege bereit wäre, einen Transfervertrag zu machen, dann könnte er relativ schnell 40 Millionen bekommen“, führte Hoeneß fort.

Bilbao bleibt standhaft

Derzeit prüfen Juristen die Klausel, nach der sich der 23 Jahre alte Martinez für 40 Millionen Euro aus seinem ursprünglich bis 2016 laufenden Vertrag freikaufen kann. Bilbao stellt sich weiterhin stur.

FC BAYERN
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Ergebnis
SpVgg Unterhaching - FC Bayern
0:1
FC Ismaning - FC Bayern
0:4
Trentino-Auswahl - FC Bayern 0:11
SSC Neapel - FC Bayern 3:2
Beijing Guo - FC Bayern
0:6
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2:1
Kaiserslautern - FC Bayern
2:3
FC Bayern - Werder Bremen
2:2
Hamburger SV - FC Bayern
0:1
FC Bayern - Bor. Dortmund
 2:1
Seligenporten - FC Bayern
1:3
Jahn Regensburg - FC Bayern 0:4

Trotz des „Wahnsinnsbetrages“ und der nervenden Verzögerung sei der Rekordmeister aber weiter bereit zu dem Rekordtransfer, „weil wir das Gefühl haben, dass wir auf der Position richtige Probleme haben.“ Nach Martinez' Gehaltsverzicht von rund zwei Millionen Euro pro Jahr reduziert sich die Ablösesumme laut Hoeneß „in toto um mindestens acht bis zehn Millionen“. Seit vergangenem Mittwoch ist bekannt, dass Bayern Martinez gerne verpflichten würde.

Rummenigge hofft

Auch FCB-Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hat die Verpflichtung noch nicht aufgegeben: „Ich hoffe, dass es am Ende des Tages gelingt, den gordischen Knoten durchzuschlagen. Wir werden bis zum letzten Tag kämpfen. Ich bin da weder Pessimist noch Optimist, ich bin Realist", sagte er dem Münchner Merkur. Er fügte an: „In Bilbao gehen aber die Uhren etwas anders. Da spielt der Stolz eine Rolle, auch Politik. Wir arbeiten daran, intensivst. Der halbe Tag geht mindestens drauf.“

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