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Es ist der tiefe Fall eines einstigen Stars. Ryan Babel, einst ein großes Talent, schaffte es nicht sich in der Provinz und der Bundesliga durchzusetzen - geht's nun nach Florenz?

Hoffenheim. Ryan Babel und die TSG 1899 Hoffenheim – ein großes Missverständnis könnte kurz vor dem Ende stehen. Anscheinend sind sich der Bundesligist und der AC Florenz einig geworden.

Ist Babel bereit auf Geld zu verzichten?

Dies berichtet die Gazzetta dello Sport. Einzig zwischen Babel und dem Klub aus der Serie A gibt es noch Redebedarf. Laut dem Bericht müsste der Niederländer, der im Kraichgau bislang rund 1,5 Millionen pro Jahr verdient haben soll, Gehaltseinbußen in Kauf nehmen.

Pikante Klausel

In Hoffenheim wäre man froh, wenn man den Offensivspieler, der im Januar 2011 für knapp sieben Millionen Euro vom großen FC Liverpool kam, von der Gehaltsliste bekäme. Pikant: Sollte Babel noch weitere vier Pflichtspiele für die TSG bestreiten, würde sich sein Vertrag automatisch bis 2014 verlängern und das Jahresgehalt automatisch verdoppeln.

Was wird aus Babels Karriere?

Ryan Babel und die TSG – das passte von Beginn an nicht zusammen. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe in Hoffenheim. Meine ersten Eindrücke sind absolut positiv“, sagte er damals bei seiner Ankunft.

Von der Euphorie ist heute nichts mehr geblieben. Sechs Tore in 51 Pflichtspielen lautet die magere Bilanz des einstigen Weltklassestürmers in Hoffenheim. Die Karriere des erst 25-Jährigen, dem eine große Zukunft vorhergesagt wurde, ist nun am Scheideweg. Letzter Ausweg und letzte Chance Florenz – so scheint es jedenfalls.

EURE MEINUNG: Bekommt Babel im Falle eines Transfers noch einmal die Kurve?
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