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Die Weißrusse unterschrieb bereits einen Vertrag in der Heimat, setzte zur selben Zeit jedoch ein Gerücht über ein Interesse des Hamburger SV in die Welt.

Hamburg. Was ist nur in Aleksander Hleb gefahren? Der Weißrusse hat offenbar Sehnsucht nach der Bundesliga - anders lässt sich zumindest nicht erklären, wieso er einen Vertrag bei BATE Borisov unterschreibt und parallel ein Gerücht über einen Wechsel zum Hamburger SV in die Welt setzt.

Gerücht trotz Unterschrift

Der Transfer von Hleb in die Heimat stand bereits fest, der Offensiv-Mann hatte sogar seine Unterschrift schon unter den Vertrag gesetzt, doch dann schockte er BATE. Laut Mopo erklärte er, dass der HSV angeblich an ihm interessiert sei.

Trennungsangst?

Verkehrte Welt oder Sehnsucht nach hochklassigem Fußball? Hleb hat sich den Verlauf seiner Kariere sicher etwas anders vorgestellt.

Nach phänomenalen Auftritten in Stuttgart und beim FC Arsenal nahm seine Karriere nach dem Wechsel zum FC Barcelona einen unglücklichen Verlauf: Insgesamt drei Mal wurde er in drei Jahren an drei verschiedene Vereine ausgeliehen, darunter auch zu seiner alten Liebe Stuttgart und dem VFL Wolfsburg, doch irgendwie wollte es nirgendwo klappen, sodass er im Winter 2012 ablösefrei zum russischen Verein Krylya Sovetov Samara wechseln durfte.

Doch auch da wollte man den inzwischen 31-Jährigen nicht, weshalb er nun zurück in die Heimat wechseln will, doch so richtig glücklich scheint ihn auch das nicht zu machen. War das selbst in die Welt gesetzte Gerücht ein letzter Hilferuf von Hleb?

HSV ohne Interesse

Beim Hamburger SV stößt er mit seinen Ambitionen nicht auf Gegenliebe: „Das stimmt nicht“, verdeutlichte Sportchef Frank Arnesen die Absurdität von Hlebs Aussage. Selbst der Berater des technisch versierten Mittelfeldspielers wirkte verblüfft: „Aleksander kann zwar bis zum 31. August wieder aus seinem Vertrag aussteigen, zum HSV gibt es jedoch kein Kontakt.“

Ein einstiger Star

In der Bundesliga stieg er spätestens 2003 zum absoluten Star der Liga auf und führte den VFB bis zur Vizemeisterschaft. Für 15 Millionen Euro wechselte er im Sommer 2005 dann zum FC Arsenal London.


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