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Luka Modric wird von Tottenham bestraft, weil er eine Vorbereitungstour in die USA ausgelassen hat, um einen Weggang vom Klub zu erzwingen.
Carson, Calif. Andre Villas-Boas weiß nicht, wo Luka Modric gerade ist. Was für den Tottenham-Trainer sicher ist, ist die Tatsache, dass der kroatische Spielmacher nicht der Reisetruppe der „Spurs“ angehört, die derzeit für einen Vorbereitungstrip in die USA reisen.
Keinen Mangel an Kommunikation
Villas-Boas hat angegeben: „Das Letzte, was ich gehört habe, war, dass er zurück in London gewesen ist.” Der Tottenham-Coach und Modric tauschten im Sommer Nachrichten aus. Aber es gibt keinen Mangel an deutlicher Kommunikation für den ehemaligen Chelsea-Trainer.
„Wir müssen an unseren Werten festhalten“
Momentan steht der Spieler aber unter Klubdisziplin, weil er nicht anwesend ist. Villas-Boas sagte diesbezüglich: „Es gibt Vereine, die an ihm interessiert sind, aber wir müssen an unseren Werten und Rechten festhalten. Zurzeit sieht die Situation für Luka so aus, dass er unter Klub-Bestrafung steht.“
Letztes Jahr von Villas-Boas umworben
Modric hat bereits im letzten Jahr versucht, einen Transfer zu Chelsea zu erzwingen – dann kontrolliert, ironischerweise von Villas-Boas, dem jetzigen Kläger. Tottenham-Boss Daniel Levy überzeugte den Spielmacher aber, in Nord-London zu bleiben. Der 26-Jährige erzielte in der anschließenden Spielzeit vier Treffer und steuerte vier Vorlagen in 36 Premier League-Einsätzen bei.
Keine Präsenz bedeutet unprofessionelles Verhalten
Villas-Boas erklärt: „Er ist ein Spieler, der soviel für Tottenham geleistet hat.“ Und fügt hinzu: „Wir haben auch Respekt für das, was er für uns getan hat, aber der Boss findet, dass seine fehlende Präsenz kein allgemein professionelles Verhalten darstellt.“ Wie die Abmahnung für Modric konkret aussehen soll, scheint aber noch offen.
„Wir möchten dem Spieler helfen“
Immer noch möchte Tottenham keinen Kompromiss wegen dem Wert des Spielers eingehen. In der letzten Spielzeit haben sie ein 29-Millionen-Euro-Angebot vom FC Chelsea London abgelehnt. „AVB" erklärte: „Diese Art von Spieler-Revolte ist nicht neu, aber ich denke, dass die Vereine sich schützen müssen.“ Und fügt hinzu: „Da ist soviel Zeit im Transfermarkt. Wir respektieren Lukas Willen und die vergangenen Verdienste, aber wir wollen den Spieler umarmen und wir möchten ihm das Gefühl geben, ihm zu helfen, wenn er dazu ebenso bereit erscheint.”
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