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Luuk de Jong: „Ich bin froh, in Gladbach zu sein“

Es war die mit großer Spannung erwartete Pressekonferenz nach dem lang ersehnten Wunschtransfer der Gladbacher Borussia. Was hatten de Jong und Eberl zu sagen?

Mönchengladbach. Luuk de Jong war nicht nur der erklärte Wunschkandidat von Borussia Mönchengladbach, sondern er ist unter dem Strich auch der teuerste Spielertransfer der Vereinsgeschichte. Doch Gladbach war sich dem Vernehmen nach klar darüber, dass man Transfereinnahmen – zum Beispiel für Marco Reus und Dante – auch wieder in die Hand nehmen muss, will man langfristig im einstelligen Tabellenbereich mitspielen. Luuk de Jong erhält einen Fünf-Jahresvertrag und erhält in Gladbach die ehrwürdige Nummer 9.

Luuk de Jong ist froh, endlich in Gladbach zu sein

BORUSSIA M'GLADBACH
CL-QUALIFIKANT
DIE SAISON-VORBEREITUNG
Ergebnis
SSVg Velbert - BMG
 0:6
Preußen Münster - BMG
0:3
BMG - Birmingham City (21.7.)  
1860 München - BMG (25.7)  
VfL Bochum - BMG (28.7.)  
BMG - FC Sevilla (4.8.)
 
Norwich City - BMG (11.8.)  

Auf die Frage, wie es sich gefühlt habe, als sich der Transfer Ewigkeiten hinzog und ob er Zweifel gehabt habe, für Gladbach spielen zu können, sagte de Jong: „Ja, ich hatte zwischendrin mal Zweifel. Hinzu kam, dass ich so viele Geschichten gehört habe. Aber ich wusste, dass mein Agent und mein Vater hart am Transfer arbeiten und das gab mir Zuversicht. Final bin ich einfach froh, endlich hier zu sein.“

Damoklesschwert Transfersumme?

„Ja, die Summe die kursiert – ich weiß nicht einmal, wie hoch die Transfersumme wirklich war – ist eine Menge Geld. Ich kann nur sagen, dass ich jeden Tag hart dafür arbeiten werde, das Geld, was Gladbach für mich gezahlt hat, auch wert zu sein. Ich bin Stürmer und ich will Tore schießen. Aber ich kann auch nach hinten arbeiten und mit dem Rücken zu Tore spielen, also Mitspieler in Szene setzen. Ich denke, meine Tore in Holland sprechen für sich, wie auch meine Vorlagen. Ich hoffe, ich werde all meine Qualitäten für Gladbach zeigen zu können.“

Weiterentwicklung in der Bundesliga Grund für Wechsel

Weshalb er sich für Gladbach und die Bundesliga entschieden habe, beantwortete de Jong wie folgt: „Ich wollte auf jeden Fall zu Borussia Mönchengladbach und in die Bundesliga, denn es war lange mein Ziel, hier zu spielen. Die Bundesliga ist eine sehr gute Liga, höher vom Level her als die holländische Liga und Gladbach ist ein toller Verein, mit dem ich international spielen kann. Die Transfersumme wird keine Bürde für mich sein, denn ich versuche, mich zu verbessern, will mein Geld wert sein und hoffe, all meine Qualitäten zeigen zu können. Und natürlich bin ich froh zu hören, dass ich der Wunschspieler der Gladbacher war. Das schmeichelt mir. Das Vertrauen werde ich versuchen, zurück zu geben!“

Eberl bestätigt keine utopischen Summen

Max Eberl: „Ich werde ganz bestimmt keine Ablösesummen, die ins Utopische gehen, an dieser Stelle bestätigen. Wir wissen, dass wir Transfereinnahmen wieder reinvestieren müssen und das haben wir getan. Luuk passt zu uns und wir hoffen auf viele Tore von ihm, denn wir haben durch den Wechsel von Reus auch viele Tore verloren. Das wollen wir egalisieren. Natürlich war es ein harter Kampf, es waren harte Verhandlungen, aber uns war es das wert, denn wer gibt schon gerne seinen besten Spieler ab. Luuk ist Nationalspieler, aber trotzdem darf man nicht vergessen, dass er erst einmal hier ankommen und sich eingewöhnen muss. Wir planen nur mit der Europa League und nicht mit der Champions League. Diese EL-Sicherheit haben wir im Rücken und damit gilt es erst einmal zu kalkulieren – nicht mit der CL. Unser Kader passt von der Spitze und von der Breite. Die Bundesliga ist unser Tagesgeschäft und die europäischen Spielen sollen schöne Fußballabende sein. Aber für uns gilt es, uns in einstelligen Tabellenregionen zu etablieren. Das ist das Ziel.“

EURE MEINUNG: Wird de Jong die Transfersumme wieder einspielen?
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