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Während der FC Bayern im Trentino für die neue Saison schuftet, wartet Karl-Heinz Rummenigge auf Neuigkeiten von der Transferfront, glaubt aber nicht mehr an Javi Martinez.

München. Der FC Bayern blieb nun bereits die zweite Saison in Folge ohne Titel. Das wurmt nicht nur die Fans, sondern auch Franz Beckenbauer, der sich kürzlich über die Einstellung des FC Bayern beschwerte. Dem setzte Karl-Heinz Rummenigge nun etwas entgegen.

Druck auf Bayern ist groß

„Nach einer Saison ohne Titel ist der Druck beim FC Bayern immer groß. Einstellung ist etwas, das man grundsätzlich haben muss. Das sollte man nicht einfordern müssen. Ich kann mich erinnern, dass wir oft am Mittwoch Europapokalspiele hatten und dann am Samstag etwas müde und einfach unkonzentrierter zusammengespielt haben – leider auch der Franz. Das ist kein neuzeitliches Phänomen, das gab’s früher auch. Wir müssen daran arbeiten, dass wir Mittwoch und Samstag konstant spielen, denn man erwartet von uns am Ende des Tages, dass wir sowohl in der Bundesliga als auch in der Champions League erfolgreich spielen“, sagte der Vorstandsvorsitzende gegenüber der TZ.

Zufriedenheit mit Sammer

Über die Arbeit von Matthias Sammer, dem neuen Manager der Bayern, äußert sich Rummenigge zum aktuellen Zeitpunkt noch durchaus positiv. „Ich habe am Freitag mit ihm gesprochen. Matthias macht eine Analyse des Status Quo aus seiner Sicht, und wir sind uns alle einig: wenn Verbesserungsbedarf da ist, werden wir uns damit auseinandersetzen. Oft sind es die letzten zwei, drei Prozent, die darüber entscheiden, ob man Deutscher Meister wird, die Champions League gewinnt oder eben leider nicht. Ich finde seine Arbeit sehr gut. Und Matthias hat ein sehr gutes Verhältnis zu Jupp Heynckes. Jupp ist sehr froh, dass er Matthias an seiner Seite hat“, erklärt der Vorstandsboss.

Transferbewegungen bleiben offen

Ob sich im aktuellen Transferfenster nun nach den bisherigen Zugängen noch was tut, lässt Rummenigge allerdings noch offen. „Wenn der Bedarf da ist und interessante Leute auf dem Markt sind, werden wir noch etwas machen. Das kann ich jetzt allerdings nicht seriös vorhersagen. Aber vom Vorstand gibt es grünes Licht“, sagt der Vorstandsboss.

Martinez ist zu teuer

Was den Wunschspieler Javi Martinez angeht, ist er hingegen nicht mehr voller Hoffnung. „Ich bin da nicht optimistisch, da bin ich ganz ehrlich. Sein Präsident hat immer ausdrücklich betont, dass er den Spieler nicht verkaufen will und auch nicht unter einem Preis der Klausel. Eine Summe, die es in Deutschland noch nie gegeben hat. Es gibt keinen Verein in Europa, der bereit ist, diesen Preis zu zahlen. Ich pflege ein gutes Verhältnis zu Barcelona, auch Barcelona ist nicht bereit, bei dieser Größenordnung einzusteigen. Wir sprechen über erstaunlich hohe Summen. Man muss das ganze Transfergeschäft sehr rational sehen und nicht nach Effekthascherei schielen, um Beifall von der Öffentlichkeit zu bekommen. Es gibt Spieler, die sind es wert, aber nicht viele auf dieser Welt“, erklärt Karl-Heinz Rummenigge die Problematik.

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