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Der FC Chelsea möchte seine Mannschaft verjüngen. Mit Schürrle haben sie sich einen technisch guten und laufstarken Akteur ausgeguckt, der für frischen Wind in London sorgen soll.

Leverkusen. Auch wenn Andre Schürrle bei der vergangenen EM seinen großen internationalen Durchbruch noch nicht feiern konnte, so hat er sein großes Potenzial zumindest schon einmal andeuten können. Sein Verein Bayer Leverkusen hätte in diesem Sommer mit dem 21-Jährigen richtig Geld machen können. Der schwerreiche FC Chelsea London ist interessiert.

Chelsea-Angebot in Höhe von 31 Millionen Euro
BAYER: DIE FÜNF TEUERSTEN NEUZUGÄNGE
Spieler
Franca

Lucio
Schürrle
Leno
Wollscheid

Jahr

2002
2000
2011
2011
2012


Klub

FC Sao Paulo
Internacional
Mainz 05
VfB Stuttgart
1. FC Nürnberg

Ablöse
9 Mio €
9 Mio €
8 Mio €
8 Mio €
7 Mio €

Das große Interesse untermauerten die „Blues“ mit einer Offerte von umgerechnet 31 Millionen Euro. Viel Geld für einen Akteur, der vor einem Jahr rund zehn Millionen Euro gekostet hat und in seiner Premierensaison unter dem Bayer-Kreuz nicht an seine herausragenden Leistungen beim FSV Mainz 05 anknüpfen konnte. Doch es ist vereinbart worden, dass ab einer Ablösesumme von zehn Millionen Euro aufwärts  der FSV rund 30 Prozent erhalten wird. Bayer hat auch aus diesem Grund das Angebot nicht weiter verfolgt.

„Spieler sind derzeit überteuert“

Prinzipiell hat Bayer 04 seine Transferaktivitäten abgeschlossen. Wenn mit dem talentierten Nationalspieler ein Eckpfeiler wegbrechen würde, dann müsste ein gleichwertiger Ersatz verpflichtet werden. Die Rheinländer müssten einen gehörigen Teil der erhaltenen Ablöse wieder in einen neuen Spieler investieren. Dazu Sportdirektor Rudi Völler im kicker: „Die Spieler, die auf dem Markt sind, sind viel zu teuer. Wir würden einen schlechteren Spieler überteuert holen müssen."

Bayer will nicht mehr sprechen

Leverkusen hat kein Interesse, sich konkreter mit diesem Angebot zu beschäftigen. So wird Bayer 04-Boss Wolfgang Holzhäuser im kicker mit den Worten zitiert: „Bei uns ist da nichts angekommen, und wir wollen auch nicht mehr sprechen." Auch die Höhe der Offerte ist für ihn unwesentlich, denn für Holzhäuser ist klar: „Das Thema ist erledigt.“

Völler: „Entscheidung ist alternativlos“

Völler möchte keine weiteren Gerüchte befeuern, indem er Klartext spricht: „Die Entscheidung ist alternativlos, weil wir keinen adäquaten Ersatz bekommen würden. Das Thema ist abgehakt. Das habe ich auch André gesagt." Schürrle hingegen weilt noch im Seychellen-Urlaub und beschäftigt sich mit dem Angebot, welches ihm eine Verdreifachung seines derzeitiges Gehaltes bieten würde.

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