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Der Poker um de Jong geht weiter. Bleibt er bei Twente oder wechselt er doch nach Gladbach? Der Niederländer wünscht sich gegen alle Widerstände weiter einen Wechsel.

Enschede/Gladbach. Den Medizincheck hat Luuk de Jong bei Borussia Mönchengladbach Medienberichten zufolge wohl schon bestanden. Es liegt nur noch an den beiden Klubs, die sich auf eine Ablöse verständigen müssen. De Jong wünscht sich eine Einigung.

De Jong will nach Gladbach

Auf Nachfrage von NOS ob der Holländer bei Twente bleibt, antwortete de Jong: „Das müssen die Vereine unter sich erklären. Ich weiß, dass sie verhandeln. Ich weiß es nicht. Vielleicht ja, Vielleicht  nein.“

Doch für de Jong ist klar: Gladbach soll sein neuer Verein werden. „Ich möchte den nächsten Schritt machen, und ich denke, dass Gladbach der richtige Schritt für meine Entwicklung wäre“, so de Jong.

Ablöse macht Probleme

Zuletzt hatte Twente plötzlich 20 Millionen Euro gefordert, Gladbach aber möchte nur 15 Millionen zahlen. De Jong hatte erklärt, dass er auf seinen 20-Prozent-Anteil bei der Ablöse verzichten wolle, damit der Wechsel endlich perfekt gemacht werde. Zu diesem Thema äußerte sich nun erneut Twente-Präsident Joop Mustermann und gibt gleich Nachhilfe in Prozentrechnung:

„Ich habe ihm den Unterschied zwischen brutto und netto erklärt. De Jong sprach von 15 Mio - und das war dann netto. Und wenn man 20% erhält und nimmt 20 Millionen als Beispiel, kommt man auf 16 Millionen Euro. Oft bezahlen die Vereine in drei Raten, was mit Kosten von oft bis zu 1 Mio Euro verbunden ist - und so kommt man dann auf 15 Mio Euro. Das war, was wir miteinander abgesprochen hatten - und da konnten wir auch drüber lachen. Nun ja, Luuk hat sich der Zeitung nun einmal so geäußert“, so Mustermann gegenüber NOS. „Ich finde, de Jong ist noch in einem Alter, da darf man sich mal so emotional äußern.“

McClaren will de Jong behalten

Gladbach will ihn, Twente auch. De Jongs Trainer McLaren möchte seinen Topstürmer eigentlich nicht abgeben. „Der Verein beschäftigt sich damit. Ich habe deutlich gemacht, dass ich ihn nicht verkaufen möchte. Wenn wir Erfolgreich sein wollen, müssen wir unsere besten Spieler halten“, sagte McClaren. „Wir haben bereits Ola John verloren und Janko im Januar verkauft, um ein Team um de Jong aufzubauen, mit ihm als Nummer 9. Wenn er uns verlässt, wäre das sehr enttäuschend. Für alle.“

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