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Die Wartezeit zog sich wie Kaugummi, nun ist es endlich offiziell: Fabio Borini wechselt zum FC Liverpool, um den Sturm zu unterstützen. Gleichzeitig verlässt Rodriguez Anfield.

Liverpool. Hätte man allen Medienberichten Glauben geschenkt, hätte sich Fabio Borinis Flug von Rom nach Liverpool etwa acht Stunden hingezogen. Nun erklärt der FC Liverpool den Hergang der Geschehnisse: Gestern Nacht flog der ehemalige Stürmer des AS Rom bereits nach England, wo er heute morgen gegen neun Uhr den Medizincheck absolvierte. Eine nicht bestätigte Ablösesumme von 13 Millionen Euro wird kolportiert.

Auf der vereinseigenen Seite wird außerdem berichtet, dass der Römer einen langfristigen Vertrag unterschrieben habe und zukünftig die Nummer 29 tragen werde, weil es seine Glückszahl sei. Ganz besonders freut sich Borini auf das Wiedersehen mit Liverpools neuem Trainer Brendan Rodgers.  Gemeinsam stiegen sie zur letzten Saison mit Swansea in die Premier League auf. Auch sonst hat sich Borini eine Menge vorgenommen, um die Fans in Anfield und den „Away Kop“ zu begeistern.

„Ich bin stolz, hier zu sein“

Der 21-Jährige kann sein Glück noch gar nicht fassen, nun ein „Red“ zu sein: „Es fühlt sich sehr gut an – zurück in England zu sein ebenfalls. Es ist ein Topverein, der in der Vergangenheit viele Trophäen gesammelt hat und wir hoffen, das auch in Zukunft zu tun. Ich habe das Vertrauen des Trainers und des Klubs, was für mich sehr schön ist, und ich bin froh hier zu sein.“ Und schon hat Borini die Ziele fest im Blick: „Wir haben die Europa League und viele andere Dinge, um die wir spielen werden“, sagte er in seinem ersten Interview mit der offiziellen Webseite des Klubs.

Rodgers und Borini hielten Kontakt

Auch nachdem Borini Swansea verließ, blieben Trainer und Stürmer in Kontakt. „Selbst letzte Saison standen wir in Kontakt. Wir sprachen viel und ich schrieb ihm SMS, um zu fragen, ob es ihm gut ginge oder beglückwünschte ihn zu seinen Erfolgen mit Swansea. Aber zunächst sind wir Freunde und erst danach Arbeitskollegen. Das ist das Allerwichtigste.“

PREMIER LEAGUE
2012/13
DER ERSTE SPIELTAG (18.-20. AUGUST)
FC Arsenal - AFC Sunderland
FC Everton - Manchester United
FC Fulham - Norwich City
Manchester City - FC Southampton
Newcastle United - Tottenham Hotspur
Queens Park Rangers - Swansea City
FC Reading - Stoke City
West Bromwich Albion - FC Liverpool
West Ham United - Aston Villa
Wigan Athletic - FC Chelsea

So kann Borini schon einmal aus dem Nähkästchen plaudern, was die Fans von Rodgers erwarten können: „Ich habe bei ihm im 4-3-3 gespielt und es ist angenehm, für ihn zu spielen. Du kannst Spaß haben und die Resultate einfahren. Bei Swansea konnte man sehen, dass die Leute ihn geliebt haben, weil der Fußball so attraktiv war.“

„Ich gebe niemals auf“

Heute ist Fabio Borini stolz auf sich. Er hat den Sprung zu einem der großen Vereine in England doch noch geschafft: „Ich würde mich selbst als einen Spieler beschreiben, der niemals aufgibt und viel rennt. Ich hatte schwierige Zeiten bei Chelsea, weil ich aus Italien kam. Ich habe versucht, für mich selbst stark zu sein und den Leuten zu zeigen, dass ich es schaffe. Das ist etwas, was ich erreicht habe und weshalb ich hier bin.“

Maxi Rodriguez verlässt Anfield

Gleichzeitig winken die Liverpool-Fans einem Spieler nach: Maxi Rodriguez verlässt Liverpool ablösefrei in Richtung Newell's Old Boys, seinem Heimatverein in Argentinien. Unter Kenny Dalglish hatte Maxi kaum noch Einsätze bekommen. Zwar hätte die neue Taktik unter Rodgers zu Rodriguez' Stil gepasst. Sein Entschluss zu gehen scheint allerdings schon länger festgestanden zu haben.

Mit Borini – ohne Carroll?

Was das nun für den aktuellen Neuner Andy Carroll zu bedeuten hat, ist unklar. Seit einiger Zeit halten sich hartnäckigst Gerüchte, dass er Liverpool verlassen wird. Der AC Milan soll ihn leihen wollen, West Bromwich Albion hat ebenfalls Interesse. Für Carroll könnte mit Borini dann einer der Lieblingsschüler von Rodgers stürmen und die Siege zurück nach Anfield bringen.

 

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