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Sein Vertrag endete zum 30. Juni und die Verhandlungen mit Berlin drohten zu scheitern. Nun meldet sich der Spieler via Social Media mit positiven News selbst zu Wort.

Berlin. Wie sich bereits in den vergangenen Tagen angedeutet hatte, verlängert der offensive Mittelfeldspieler Änis-Ben-Hatira nun doch seinen Vertrag beim Zweiligisten Hertha BSC Berlin. Es war wohl eine Entscheidung des Herzens, wie der Spieler selbst auf Facebook mitteilt – der 23-Jährige hätte den Hauptstadtklub ablösefrei verlassen können.

Spieler meldet sich via Facebook

Der Deutsch-Tunesier ging einen nicht ganz alltäglichen Weg. Er selbst verkündete die Übereinkunft mit dem Verein, noch bevor dieser es selbst offiziell machen konnte. Auf seiner eigenen Facebook-Seite wandte sich Ben-Hatira an seine Fans: „Hallo Leute! Ich wollte euch schon mal ankündigen, dass ich morgen meinen neuen Vertrag bei Hertha unterschreiben werde. Ich danke euch von ganzem Herzen für eure unzähligen Kommentare, die haben mich sehr berührt.“

Liebeserklärung an Stadt und Verein

Weiter schrieb der 23-Jährige: „Am Ende habe ich mich gegen alle anderen sehr lukrativen Angebote entschieden und einfach auf mein Herz gehört und mich für meine Familie, meine Stadt und meinen Verein entschieden... Vielen Dank nochmal.“ Die Vertragsverlängerung bei der Berliner Hertha ist also als klare Liebeserklärung gegenüber dem Verein und seiner Heimatstadt zu verstehen.

Ben-Hatira nimmt Gehaltseinbußen in Kauf

Herz, Familie, Heimat – all diese Attribute sollen den finanziellen Verlust des Mittelfeldspielers nun kompensieren. Gemäß Bild soll Ben-Hatira bislang ein Salär von rund 600.000 Euro eingestrichen haben. So viel wird ihm die Hertha nach dem neuerlichen Abstieg wohl kaum noch zahlen können. Nach Informationen des Blatts soll im Werben um den Publikumsliebling noch ein ganz anderer Grund entscheidend gewesen sein.

Neuer Spielmacher der Hertha - Vertrag bis 2014

Änis Ben Hatira soll das neue Gesicht und der neue Spielmacher der Hertha werden. Neben der symbolträchtigen Nummer 10 hat ihm Trainer Jos Luhukay die neue Rolle zugesichert. „Ich habe ihm das offen gesagt, glaube, dass er sich dort wohler fühlt“, bestätigte der neue Chefcoach. Nun muss nur noch die begehrte „Spielmachernummer“ frei werden. Diese bekleidet (noch) der Brasilianer Raffael.  Allerdings ist Weggang des Technikers bereits beschlossene Sache.

Wie Hertha BSC auf der offiziellen Vereinshomepage meldet, gilt das neue Arbeitspapier Ben-Hatiras für zwei Jahre bis 2014. Im Falle des Aufstiegs verlängert er sich bis 2016 und gilt dann sowohl für die erste als auch zweite Liga.

EURE MEINUNG: Ben-Hatira bleibt bei der Hertha - eine richtige Entscheidung?
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