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Nach bärenstarker Rückrunde bemühen sich europäische Spitzenklubs um die Dienste des Kapitäns der Polen. Er hat zwar noch Vertrag bis 2013, doch ein Wechsel ist nicht vom Tisch.

Dortmund. Jakub Blaszczykowski trumpfte in der Rückserie der Bundesliga auf und machte selbst einen Mario Götze bei Borussia Dortmund vergessen. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass das Interesse am polnischen Kapitän gestiegen ist, trotz der enttäuschenden EM 2012. Nun sollen sich Inter Mailand, Liverpool FC, Lazio Rom und zwei russische Vereine um den Mittelfeldmann bemühen.

Keine Ruhe

Bereits nach Beendigung der Saison meldeten sich die ersten Vereine beim Berater von „Kuba“. Doch, ähnlich wie bei Robert Lewandowski, wurden alle Anfragen erst einmal abgewiesen, da die Konzentration komplett auf das Turnier im Heimatland fokussiert wurde. Nun ist der 26-Jährige im Urlaub und wird erst ab dem 17. Juli in die Vorbereitung beim Double-Sieger einsteigen. Doch die Gerüchte um einen möglichen Wechsel wollen nicht verstummen, da der Pole noch einen Vertrag bis 2013 hat und bei ausbleibender Kontraktverlängerung nur noch in diesem Sommer eine angemessene Ablöse einbringen würde. Auch, um den gestiegenden Konkurrenzkampf im Mittelfeld zu entgehen, könnte ein Transfer über die Bühne gehen.



Europa ruft

Nun bestätigte der Onkel und Manager von Blaszczykowski, Jerzy Brzeczek, auf der Homepage seines Neffen, dass es eine Reihe von Vereinen gäbe, die Interesse haben, den Polen zu verpflichten. Nach seinen Auftritten bei der EM, wo er durch einen Assist und ein Traumtor glänzte, stieg die Nachfrage. Der 41-Jährige benannte Lazio Rom als einen Interessenten, der schon seit längerer Zeit am rechten Mittelfeld-Spieler dran ist. Auch der Ligakonkurrent Inter Mailand erkundigte sich beim Berater über den aktuellen Stand der Dinge. Zu den italienischen Vereinen gesellen sich noch Liverpool und zwei russische Vereine, die der Manager nicht explizit benannte und die „Kuba“ auf ihrer Wunschliste haben sollen.

Verlängerung?

Doch der Spieler selbst kommentiert keine Namen, sondern verweist auf den BVB, der der ersten Ansprechpartner sei. Auch Sportdirektor Michel Zorc bestätigt im Interview mit den Ruhr Nachrichten, dass der Fall „Kuba“ anders gelagert ist als der von Kagawa. „Bei ihm ist das anders, weil mir von seinem Umfeld signalisiert wird, dass eine grundsätzliche Bereitschaft vorhanden ist, den Vertrag zu verlängern. Bei Kagawa war irgendwann klar, dass er nicht verlängern will. Kuba fühlt sich sehr wohl in Dortmund.“

Grundsätzlich ist ein Verbleib möglich. Doch der 26-Jährige schiebt Gerüchten einen Riegel vor, dass er bereits einen Vertrag unterzeichnet habe. „Es stimmt nicht, dass ich schon einen Vertrag unterschrieben habe. Mein aktueller Vertrag beim BVB besteht weiterhin und ich bin immer noch ein Spieler von Borussia Dortmund und darauf konzentriere ich mich. Hinter uns liegt eine sehr gute Saison, vor uns die Hinrunde der Bundesliga. Es gibt keinen Grund jetzt schon über einen Vertrag zu entscheiden“, sagte Jakub Blaszczykowski auf seiner Homepage.

Vieles deutet daraufhin, dass der Mittelfeldmann seinen Vertrag beim den Schwarz-Gelben erfüllen will, der noch bis zum 30. Juni 2013 datiert ist. Zumal der Manager des Spielers stets auf die Verantwortlichen des deutschen Meisters verweist. Denn die Dortmunder seien der erste Ansprechpartner, wenn es um seine Zukunft gehe.

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