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Eljero Elia: „Bei Werder hatte ich ein gutes Gefühl“
Vielleicht ist Eljero Elia der Königstransfer für Werder Bremen. Er bringt zumindest alles mit. Seine Vorfreude ist groß, ist es seine Leistung auf dem Platz auch?
Bremen. Werder Bremen achtet nun darauf, dass Qualität für den Kader hinzugewonnen wird. Mit dem 25-jährigen niederländischen Nationalspieler Eljero Elia kam am Dienstag ein absoluter Hochkaräter zum Verein. Wenn der Kreativspieler sein volles Potenzial ausschöpfen kann, dann wird Elia eine absolute Bereicherung für die Bundesliga sein.
„Bei Werder hatte ich gutes Gefühl“
Über die Gründe für den Wechsel sagte Elia im Gespräch mit der Werder-Bremen-Homepage Werder.de: „Ich hatte tatsächlich mehrere Angebote aus England und aus der Bundesliga. Ich habe mich aber für Werder entschieden, weil ich dabei ein sehr gutes Gefühl habe. Die Gespräche mit Klaus Allofs und Thomas Schaaf haben mich überzeugt. Außerdem ist Werder eine offensiv ausgerichtete Mannschaft, die mir liegen wird - das Gesamtpaket hat hier einfach am besten gepasst“, so der Niederländer.
Wiedersehen mit Ex-Klub HSV
Es ist bekannt, dass Elia zwischen 2009 und 2011 für den Hamburger SV in der Bundesliga gespielt hat. Wie es das Schicksal so will, spielt er schon am zweiten Spieltag das Nordderby gegen den HSV. Über dieses Spiel sagt der WM-Teilnehmer von 2010: „Ich freue mich auf jedes Spiel in der Bundesliga. Die Stadien sind immer voll, es herrscht eine tolle Atmosphäre. Aber natürlich ist das Spiel gegen den HSV eine besondere Partie. Ich habe zwei Jahre in Hamburg gespielt, habe noch Kontakt zu einigen Spielern, wie zum Beispiel zu Dennis Aogo, Bruma oder Gökhan Töre. Seit meinem Wechsel nach Turin haben wir es aber nicht geschafft, uns zu treffen. Das wird sich am zweiten Spieltag ändern.“
Große Vorfreude auf die Bundesliga
Es wurde offensichtlich, dass sich Elia in der italienischen Serie A nie richtig wohlfühlen konnte. Deshalb versucht er auch, seine Vorfreude auf die Bundesliga in Worte zu verpacken, wenn er sagt: „Die Bundesliga ist eine der stärksten Ligen und ich freue mich sehr auf die Saison. Durch die offensive Ausrichtung der Mannschaften werde ich meine Stärken wieder besser einbringen können. Das war in Italien schwer - hier sind die Teams sehr auf eine stabile Defensive bedacht.“
„In Italien als Persönlichkeit gereift“
Nur vier Spiele absolvierte der Außenbahnspieler in der abgelaufenen Saison für Juventus Turin. Dadurch könnte man mutmaßen, dass er ein verlorenes Spieljahr hinter sich hat. Dem kann er jedoch bei Werder.de nicht voll zustimmen: „Geht man nur von den Spielanteilen aus, war es sicher kein gutes Jahr für mich. Aber als Persönlichkeit gehe ich gestärkt aus diesem Jahr heraus. Ich habe durch die Situation sehr viel gelernt und nehme für mich einiges mit. Und durch das viele Defensiv-Training habe ich auch in diesem Bereich dazugelernt“, erklärte er.
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