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Nach der Favre-Verlängerung: Gladbach macht im Poker um de Jong offenbar ernst

Luuk de Jong ist einer der gefragtesten Offensivspieler in Europa. Viele Top-Klubs buhlten um den Stürmer aus Enschede. Nun zeichnet sich ein Wechsel nach Gladbach immer mehr ab.

Mönchengladbach. Seit Monaten halten sich am Niederrhein hartnäckige Gerüchte um den niederländischen Nationalspieler Luuk de Jong. Bei Borussia Mönchengladbach dementiert schon lange niemand mehr das gesteigerte Interesse am 21-jährigen Offensivspieler von Twente Enschede. Bislang zoffte man sich hinter den Kulissen mit Newcastle United um den Stürmer. Zudem stand eine horrende Ablöseforderung dem Transfer im Weg. Nun wendet sich das Blatt offenbar – zugunsten der Borussia.

Berater signalisiert Wechsel

Bereits gestern äußerte sich de-Jong-Berater Louis Laros gegenüber Voetbal International zu einem sich anbahnenden Transfer seines Schützlings: „Er ist bereit für den nächsten Schritt, das haben wir Twente deutlich gemacht.“ Wichtig sei dem Angreifer dabei vor allem die sportliche Perspektive: „Wir gucken nicht so sehr nach dem Geld. Es geht mehr um das Sportliche und die Einsatzzeit, die Luuk bekommt.“

Laros fordert markgerechte Ablöseforderung

Weiter sagte Laros: „Ich hoffe, dass der FC die Realität nicht aus den Augen verliert und einen marktgerechten Preis verlangt.“ 15 Millionen soll der Klub bislang für seinen Goalgetter gefordert haben – ein Preis, bei dem Newcastle United Anfang der Woche dankend abgelehnt hatte. Verantwortliche der „Magpies“ waren laut britischen Medien am vergangenen Wochenende zu Verhandlungen in Enschede.

Oscar Wendt als Trumpf?

Einzig Borussia Mönchengladbach scheint also aktuell noch im Rennen um de Jong zu sein und hat dabei wohl einen Trumpf in der Hand. Das Blatt bringt, ebenso wie die Bild, Linksverteidiger Oscar Wendt ins Spiel. Dieser soll nach dem Willen der Twente-Verantwortlichen unbedingt verpflichtet werden. Die Karte Wendt könnte also das Ass im Ärmel von Sportdirektor Max Eberl sein.

Delegation der Gladbacher in Holland

Dieser weilt im Übrigen anscheinend zu Verhandlungen in Enschede. Zumindest aber eine Delegation der Gladbacher. Dies berichtet ganz aktuell De Twentsche Courant Tubantia. Gut möglich, dass Eberl schnell Nägel mit Köpfen macht. Dafür spricht die recht plötzliche Vertragsverlängerung von Lucien Favre. Mit Wunschstürmer Luuk de Jong hätte der Sportdirektor seinem Trainer alle Wünsche erfüllt.

Elf Millionen Euro soll die Borussia laut niederländischen Medien für den 21-Jährigen bereits in der vergangenen Woche geboten haben. Mit „Ass“ Oscar Wendt könnte Eberl die Pokerrunde um den Goalgetter nun gewinnen…

EURE MEINUNG: Luuk de Jong zur Borussia - gelingt Sportdirektor Eberl dieser Transfer-Knaller?
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