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Manchester United will Luka Modric von Tottenham gerne verpflichten. Nun pfuscht Jose Mourinho mit seinen Madrilenen dazwischen - ein Umstand, der Ferguson zurückschrecken lässt.

London. Ein Spieler. Zwei Vereine. Wohin zieht es Luka Modric? Neben Manchester United buhlt auch Real Madrid um den EM-Teilnehmer. Sein aktueller Verein, die Tottenham Hotspurs, denken wohl eher an ein Geschäft mit den Königlichen.

Ferguson vergeht die Lust auf Modric

Sir Alex Ferguson ist nicht bereit sich auf die 50-Millionen-Euro-Preisvorstellung für den kroatischen Spielmacher einzulassen, sollten die Londoner über einen möglichen Transfer mit dem spanischen Giganten verhandeln. Der Vorsitzende der Spurs, Daniel Levy, würde wahrscheinlich ein Angebot in Höhe von rund 44 Millionen Euro akzeptieren. Dennoch hat man bei United das Gefühl, das ein Transfer wirtschaftlich keinen Sinn machen würde – obwohl Modric mit seiner Gehaltsforderung wohl ins Budget passen würde.

Keine Eile geboten

ManUnited hat bereits den offensiven Mittelfeldspieler Shinji Kagawa von Borussia Dortmund unter Vertrag genommen. Ferguson verspürt aktuell also keinerlei Druck noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv zu werden, zumal Paul Scholes seinen Vertrag verlängert hat und spielbereit ist.

Es gab immer wieder Gerüchte über eine Übereinkunft zwischen Modric und Manchester – einzig die Preisvorstellung der Spurs stand einem Transfer wohl bislang im Weg. Der 26-jährige ist ebenfalls im Fokus von Chelsea, Paris Saint-Germain und Anzhi Makhachkala. Es sieht aber immer mehr danach aus, das der Mittelfeldspieler Jose Mourinhos großer Sommertransfer bei Real Madrid wird.

Bereits Gespräche zwischen Berater und Real?

In dieser Woche gab es in Spanien Berichte, wonach der Berater von Luka Modric angeblich bereits Gespräche mit Real-Präsident Florentino Perez geführt hat. Zeitgleich soll der Spieler bei einem Treffen mit Levy noch einmal seinen Wechselgedanken unterstrichen haben.

Die Spurs weigerten sich letzten Sommer noch Modric zum FC Chelsea gehenzulassen, akzeptierten jedoch einen geplanten Abgang in diesem Sommer, sollte der Klub die Champions-League-Qualifikation nicht erreichen.

Modric will unbedingt weg

„Hier ist es mir nicht mehr möglich meinen Traum zu erfüllen“, sagte Modric vergangene Woche gegenüber Marca. „Ich werde Champions-League spielen – ich will diesen Wettbewerb gewinnen.“ Tottenham zieht es vor ihn ins Ausland zu verkaufen, anstatt einen Premier-League-Rivalen zu stärken. Zudem besteht eine gute Beziehung auf Vorstandsebene zwischen den Spurs und den Königlichen.

Tauschgeschäft denkbar?

Gespräche über einen Transfer in die spanische Hauptstadt haben bereits stattgefunden. Dabei sind die Spurs wohl an einem Tauschgeschäft interessiert. Zu den infrage kommenden Spielern gelten dem Vernehmen nach Nuri Sahin, Ricardo Carvalho und Lassana Diarra.

Mourinho verfolgt Modric und seinen Teamkollegen Gareth Bale – der seinen Vertrag am Mittwoch um vier Jahre verlängert hat – seit drei Jahren. Modric beeindruckte während der EM für Kroatien. Er würde Kreativität ins Bernabeu-Stadion bringen. Immerhin will man in der kommenden Spielzeit den Meistertitel verteidigen und die Champions-League gewinnen.

Tottenhams neuer Coach bereits auf der Suche nach einem Nachfolger

Andre Villas-Boas, der wohl in den kommenden Tagen als neuer Coach vorgestellt werden wird, ist ein großer Fan von Luka Modric. Der Portugiese, der den Kroaten bereits zu Chelsea holen wollte, akzeptiert den Wunsch des Spielers den Verein zu verlassen und ist bereits in der Suche nach Ersatz involviert.

Für nächste Woche wird der Wechsel von Hoffenheims Gylfi Sigurdsson zu den Spurs erwartet. Die Ablösesumme soll rund 10 Millionen Euro betragen. Der isländische Mittelfeldspieler wird jedoch kaum der 1:1-Ersatz für Modric sein.

EURE MEINUNG: Wohin wechselt Luka Modric?

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