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Das Tauziehen um Claudio Pizarro geht weiter. Der Peruaner hat sich noch nicht entschieden, wo er in der kommenden Saison kicken wird und Klaus Allofs räumt ihm Bedenkzeit ein.

Bremen. So langsam kehrt Klarheit ein, was die Zukunft jener Spieler angeht, deren Verträge bei Werder Bremen auslaufen. Kapitän Clemens Fritz verlängerte in der vergangenen Woche und bei Innenverteidiger Sebastian Prödl sind die Würfel ebenso gefallen. Auch, wenn dessen Entscheidung noch nicht öffentlich kommuniziert wurde. Urgestein Tim Borowski erhält an der Weser indes keinen neuen Kontrakt. Doch in der Königspersonalie Claudio Pizarro, gibt es nach wie vor nichts Neues zu vermelden.

„Er überdenkt seine Situation sorgfältig“

„Ich habe den Eindruck, dass Claudio genau überlegt, seine Situation sorgfältig überdenkt. Wahrscheinlich ist er hin- und hergerissen und wägt ab: Was habe ich in Bremen? Was hätte ich woanders“, erläuterte Bremens Geschäftsführer Klaus Allofs gemäß Kreiszeitung Syke. Dem Peruaner liegt eine Offerte Werders über zwei weitere Jahre vor, doch auch der Rekordmeister Bayern München möchte ihn zurück an die Isar lotsen.

Werder bietet Arbeitspapier bis 2014

Für den 33-Jährigen wird es der letzte große Vertrag seiner Laufbahn und daher gilt es für ihn eine Menge Faktoren abzuwägen. „Sportlich gesehen war es ganz einfach, aber wir müssen auch die wirtschaftliche Seite im Auge haben. Claudio gehört zu den Sehr-Gut-Verdienern“, sagte Allofs. Dennoch hätten sich die finanziell klammen Bremern „schnell entschieden, es zu machen.“ Zwar soll Pizarro künftig etwas weniger als die 4,2 Millionen Euro die er derzeit pro Jahr verdient, einstreichen. Dafür bietet ihm Werder einen Vertrag für die nächsten beiden Spielzeiten. Angeblich offerieren die Bayern dagegen nur einen Ein-Jahres-Vertrag.

„Wir haben einen Zeitpunkt im Kopf“

Pizarro hatte am Samstag, nach dem Bundesliga-Duell mit dem FCB, gegenüber Goal.com erklärt, er hoffe auf klare Verhältnisse bis zum Saisonende. Die Bremer Bosse setzen den besten ausländischen Torjäger der Bundesliga-Historie zwar öffentlich nicht mit einem Ultimatum unter Druck, doch auch sie hätten gerne zügig Klarheit. Klaus Allofs dazu: „Wir haben einen Zeitpunkt im Kopf.“

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