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Spätestens seit Kagawa weiß man hierzulande, welch großer Gewinn japanische Akteure für die Bundesliga sein können. 96 scheint nun einen Rechtsverteidiger an der Angel zu haben.

Hannover. Glaubt man diversen Boulevard-Blättern, könnte Jörg Schmadtke in der nächsten Saison beim 1. FC Köln anheuern. Der Sportdirektor in Diensten von Hannover 96 verrichtet bei den Niedersachsen äußerst erfolgreiche Arbeit - weshalb er bei den „Geißböcken“ hoch im Kurs stehen soll. Vor allem durch die Verpflichtung von günstigen, aber qualitativ hochwertigen Akteuren hat sich Schmadtke einen Namen gemacht. Nun scheint er an einem weiteren Spieler dran zu sein: Hiroki Sakai.

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Schmadtke war in Japan

An dem 22-jährigen Rechtsverteidiger, der momentan in der J-League bei Kashiwa Reysol unter Vertrag steht, soll 96 handfestes Interesse haben. Dass Schmadtke vor einiger Zeit nach Japan gereist war und dort nicht nur Sushi gegessen haben dürfte, ist kein Geheimnis.

Jetzt erklärte Yukitaka Omi, Reysols Generaldirektor, gegenüber der japanischen Sportzeitung Nikkon Sports: „Hannover bemüht sich um den Spieler, und ich glaube, dass offizielle Verhandlungen bald beginnen werden.“

BVB aus dem Rennen

Auch der designierte deutsche Meister Borussia Dortmund wurde zuletzt mit Sakai in Verbindung gebracht, zum BVB wird der Japaner aber wohl nicht wechseln: „Dortmund hat uns eine Frist gesetzt, was die Verhandlungen schwierig gestaltete. In den nächsten Tagen werden wir das Angebot wahrscheinlich ablehnen.“ Dem Vernehmen nach wird man den U23-Nationalspieler nicht für unter 1,5 Millionen Euro ziehen lassen.

Einigung im Juni angestrebt

Die Verantwortlichen von Reysol hoffen anscheinend, mit Hannover im Juni eine Einigung zu erzielen. Im Sommer wird Sakai mit dem japanischen Team an der Olympiade in London teilnehmen, danach wäre er verfügbar. Um den 1,83 Meter großen Abwehrmann rankten sich zuletzt auch Gerüchte um Interesse aus Italien oder Portugal, Sakai bevorzugt offenbar aber ein Engagement in Deutschland, wo viele seiner Landsmänner bereits erfolgreich kicken.

Sakai will ins Ausland

Sakai selbst will sich derzeit noch nicht in die Karten blicken lassen: „Ich kann noch nichts Genaues zu einem Transfer sagen, aber natürlich reizt es mich, im Ausland zu spielen. Ich möchte wechseln, wenn ich fühle, dass die richtige Zeit gekommen ist. Wie sehr sich die Vereine um meine Fähigkeiten bemühen, ist dabei ein sehr wichtiger Faktor.“ Und genau dieses Bemühen scheint bei 96 sehr groß zu sein.

Eure Meinung: Sollte 96 zuschlagen?

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