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Santos Supertalent Neymar muss den nächsten Schritt Richtung Europa machen, befand auch Paul Breitner auf seiner Brasilien Reise - und glaubt an einen Bayern-Erfolg über Madrid.

São Paulo. Was Brasiliens Nationaltrainer Mano Menezes bereits seit einiger Zeit gebetsmühlenartig wiederholt, hat nun auch nochmal die bayrische Fußball-Ikone Paul Breitner auf einer Brasilien-Reise mit Ministerpräsident Horst Seehofer wiederholt: Obgleich die brasilianische Eliteliga derzeit finanziell gut aufgestellt sei, müssten Top-Talente wie Neymar vom FC Santos nach Europa wechseln - für ihre persönliche Entwicklung, aber nicht zuletzt auch, um die Selecao konkurrenzfähig zu halten.

Am Thema Neymar scheiden sich die Geister

Damit befinden sich die beiden Veteranen in bester Gesellschaft: Erst kürzlich hatte sich auch Brasiliens Abwehr-Legende Cafu dafür ausgesprochen, dass Neymar den Sprung über den großen Teich wagt.

Das Thema avanciert in Südamerika allerdings zur Glaubensfrage. So rät Santos-Präsident Luis Alvaro Ribeiro dem 20-Jährigen selbstredend zum Verbleib beim Traditionsklub und auch Neymar scheint sich derzeit an der Copa Cabana noch herausgefordert genug zu fühlen.

So wird Brasilien nicht Weltmeister

Breitner jedenfalls vertrat in São Paulo einen glasklaren Standpunkt und warnte die Brasilianer im Hinblick auf die WM im eigenen Land 2014: Neymar muss bei einem europäischen Spitzenklub spielen. Ich weiß, dass ihr das nicht hören wollt, aber so wird Brasilien nicht Weltmeister. Ihr braucht diesen Austausch, gab der Weltmeister von 1974 laut Spox zu bedenken.

Balsam für die Seele von Nationalcoach Menezes, der den Mehrwert von einem Europa-Wechsel Neymars allen voran darin sieht, dass sich der junge Stürmer an die defensivbetonte europäische Spielweise gewöhnt.

Breitner und Sergio glauben an Bayern-Sieg gegen Real

Auch einen Tipp für den anstehenden Champions League-Schlager zwischen seinem FC Bayern und Real Madrid am Dienstag abzugeben, ließ sich Breitner nicht nehmen: Ich würde sagen, die Chancen stehen 51 zu 49 Prozent für die Bayern.

Dem schloss sich der ebenfalls in der brasilianischen Fußball-Hochburg anwesende ehemalige Bayern-Star Paulo Sergio an:
Zu meiner Zeit haben wir gegen Madrid immer gut ausgesehen, nicht nur in München.

Eure Meinung: Leidet die Selecao darunter, wenn immer mehr brasilianische Stars in ihre Heimat zurückkehren oder wie Neymar dort bleiben wollen?


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