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Der 1. FC Kaiserslautern ist so gut wie abgestiegen. Einige Spieler werden den Verein sicherlich verlassen, nicht so Torwart Tobias Sippel.

Kaiserslautern. Spätestens mit dem 1:3 bei Bayern 04 Leverkusen ist der Abstieg des 1. FC Kaiserslautern im Grunde besiegelt. Die Durchhalteparolen von Trainer Krassimir Balakov wurde zwar auch wieder gestern heruntergespult, wirklich an einen Nicht-Abstieg glauben tut der Bulgare wohl aber selbst nicht mehr.

„Nicht davonlaufen“


Ein Abstieg bringt immer einen Umbruch mit sich. Ein Klassenverlust ist aber auch eine Chance, Dinge aus der Vergangenheit an der Wurzel zu packen und sie von Grund auf besser zu machen.

Einer, der das sinkende Schiff nicht verlassen wird, ist Torhüter Tobias Sippel. Sein Vertrag läuft noch bis 2013. Der 24-Jährige, der lange Zeit nur zweite Wahl im Kasten der Lauterer war, sich jetzt aber wieder als Nummer eins etabliert hat, will auch bei einem Abstieg am Betzenberg bleiben: „Ich bin keiner, der davonläuft. Ich möchte als Führungsspieler auch bei einem Abstieg dabei bleiben“, so Sippel laut Deutscher Presse-Agentur.

Trapp wohl weg

Sippels Konkurrent im Tor, Kevin Trapp, verlässt die Pfälzer dagegen wohl. Mit einer Ausstiegsklausel von 1,5 Millionen Euro ist der hervorragende Nachwuchstorhüter ein Schnäppchen auf dem Transfermarkt. Heißester Kandidat sind derzeit anscheinend die Bremer, die sich ohnehin für die neue Saison einen Keeper holen müssen. Tim Wiese hatte unlängst verkündet, sich ab Sommer anderweitig umschauen zu wollen.

Der 1. FC Kaiserslautern steht vor einem Umbruch und einer neuen Zeitrechnung. Der jetzige Trainer bleibt auch in der zweiten Liga dabei und mit Tobias Sippel steht ein sehr guter Torwächter im Kasten, um das Ziel Wiederaufstieg nach der Europameisterschaft anzugehen.

Eure Meinung: Richtige Entscheidung von Sippel oder hätte er bei einem besseren Verein unterkommen können?

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