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Der ehemalige Innenverteidiger des Rekordmeisters rät dem umworbenen Gladbacher zu einem Wechsel an die Isar und erklärt Chancen und Risiken eines solchen Transfers.

München. Valerien Ismael muss es wissen. Der Franzose gab der Innenverteidigung des FC Bayern München zwischen 2005 und 2007 den nötigen Halt. Nun äußerte er sich gegenüber derwesten.de zum möglichen Transfer von Borussia Mönchengladbachs Dante zum aktuellen Tabellendritten der Bundesliga.

Für Dante bedeutet der Wechsel eine Chance“

Ismael rät dem Brasilianer zum Wechsel: „Er hat nichts zu verlieren. Unabhängig davon, ob man sich letztlich durchsetzt oder nicht, kann ein Spieler von so einem Wechsel nur profitieren. Bei den Bayern sammelt man sehr schnell Erfahrung: Ein Jahr in München ist so viel wie vier oder fünf Jahre bei einem anderen Verein in der Bundesliga. Für Dante bedeutete ein Wechsel die Chance, sich weiter zu entwickeln und sich auch für die brasilianische Nationalmannschaft zu empfehlen“, erklärte Ismael.

„Linksfuß als entscheidender Vorteil“

Für den 36-Jährigen würden auch die Bayern von Dante profitieren, da dieser ein Top-Innenverteidiger sei und über alle Qualitäten verfüge. Zudem sei er kopfball- und zweikampfstark und selbstbewusst. „Er ist ein Linksfuß, was ein entscheidender Vorteil für ihn ist. Außerdem strahlt er auf dem Platz die nötige Ruhe aus und ist die Art Persönlichkeit, die bei den Bayern gefragt ist. Er ist jung, ehrgeizig, motiviert und ist auch mental stark“, lobte der ehemalige Bayern-Profi seinen Verteidiger-Kollegen weiter.

„Man kann bei den Bayern richtig Spaß haben“

Mit dem enormen Druck bei den Bayern käme Dante nach Ansicht Ismaels schon klar. „Ohne Frage, der Sprung ist gewaltig, aber ich traue ihm diesen zu. Denn er hat schon gezeigt, dass er sich schnell eingewöhnen kann. Derzeit ist Dante absoluter Leistungsträger und Führungsspieler in Mönchengladbach und bringt damit alle Voraussetzungen mit, auch in München zu bestehen. Wenn man dem Druck standhält, kann man auch bei den Bayern richtig Spaß haben“, erklärte der Abwehrspieler weiter.

„Keine Zeit zum Eingewöhnen“

Ismael glaubt zwar, dass Dante gute Chancen auf regelmäßige Einsatzzeiten bei den Bayern hat, sieht jedoch auch Gefahren: „Viel Zeit zum Eingewöhnen hat man bei den Bayern nicht, weil man als neuer Spieler ab dem ersten Tag bei hundert Prozent sein muss. Bei den Bayern muss er komplett von vorne anfangen. Er muss sich wieder beweisen und spielt größtenteils mit Nationalspielern zusammen, die bereits Deutscher Meister geworden sind. Für einen Spieler, der so ein Niveau nicht gewohnt ist, kann das ein Problem werden“, stellte Valerien Ismael fest.

Eure Meinung: Sollte Dante zum FC Bayern München wechseln?

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