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Zwischen Werder und Palmeiras ist alles klar. Wesley kehrt nach Brasilien zurück. Bremens Klaus Allofs sieht es mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Bremen. Werder Bremen kommt mit einem blauen Auge davon: Mittelfeldspieler Wesley, der in der Hansestadt vergeblich auf seinen Durchbruch gewartet hatte, verlässt die Bundesliga wieder und bringt den Bremern noch eine stattliche Ablösesumme ein. Rund sechs Millionen Euro kassiert Werder für den Flop-Einkauf, der einst satte 7,5 Millionen Euro gekostet hatte. Die Bremer haben sich mit Palmeiras auf einen Wechsel des 24-Jährigen verständigt, Wesley ist bereits zum Medizincheck in seine Heimat gereist.

„Wir bekommen eine Menge zurück“

Am Mittwoch einigten sich Werder und der brasilianische Traditionsverein. Zuvor hatten die Bremer den Transfer von Bankbürgschaften abhängig gemacht, diese Forderungen erfüllt Palmeiras nun. „Wir sind gestern einen entscheidenden Schritt weitergekommen“, teilte Bremens Geschäftsführer Klaus Allofs am Donnerstag auf einer Pressekonferenz mit. Wie hoch die Ablöse für den brasilianischen Nationalspieler (zwei Einsätze für die „Selecao“) genau ist, wollte Allofs nicht sagen: „Er hat eine Menge gekostet, aber wir bekommen auch eine Menge zurück.“

„Die Hauptschuld liegt beim Spieler“


In Bremen hatte der zentrale Mittelfeldspieler nach seinem Wechsel im Sommer 2010 einen glänzenden Start hingelegt, sich dann aber von Verletzungsproblemen aus dem Rhythmus bringen lassen. Am Ende stehen nur 26 Einsätze in der Bundesliga für ihn zu Buche. „Bedauerlich, dass ein Spieler nicht funktioniert hat, den man hoch eingeschätzt hat“, so Klaus Allofs, der den qirligen Mittelfeldakteur vor eineinhalb Jahren nach zähem Ringen vom FC Santos geholt hatte, in der BILD. „Die Hauptschuld liegt beim Spieler. Wer sich entscheidet, in ein anderes Land zu gehen, muss wissen, was dazugehört“, kritisierte er Wesleys Integrationswillen.

Wesley ist traurig und glücklich zugleich

Bei Palmeiras soll der laufstarke Rechtsfuß einen Vertrag über drei Jahr unterzeichnen. Zu seinem Transfer meinte Wesley vor seiner Abreise aus Deutschland: „Ich bin einerseits glücklich, dass es geklappt hat, andererseits traurig, dass es hier nicht hingehauen hat.“ Klaus Allofs zur Perspektive des einstigen Wunschspielers: „Wenn er mit sich in Reinen ist, wird er wieder gute Spiele abliefern. Aber leider nicht für Werder.“

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