Zoff bei 1860 München – Stefan Aigner wechselt in die Bundesliga

Reichlich Zündstoff zwischen Klub und Investor sorgen für Unruhe im Umfeld des Vereins. Erste Konsequenz der Unstimmigkeiten ist der Abgang von Stefan Aigner.

Von Alex Grams

TSV 1860 München, Dieter Schneider & Hasan Ismaik
Bongarts
München. Dass eine Zusammenarbeit zwischen einem Investor und einem Fußballverein nicht immer nur Positives mit sich bringt, zeigt sich dieser Tage beim TSV 1860 München. So soll bei den „Blauen“ ein interner Machtkampf ausgebrochen sein zwischen Investor Hasan Ismaik und Präsident Dieter Schneider. Die Unruhen haben Stefan Aigner dazu bewegt den Verein am Saisonende zu verlassen.

Vollkommenes Durcheinander


Wie Michael Koppold, Berater des 24-Jährigen Aigler, berichtet, müssen die Umstände einen wahren Riss in den Verein gebracht haben. „Was bei 1860 abgeht, ist der pure Wahnsinn. Wie soll man da als Angestellter noch Spaß an der Arbeit haben? Die Sache mit Präsident Schneider hat für uns das Fass zum Überlaufen gebracht. Schneider ist so ein verdienter Mann um 1860. Bei den Löwen gibt es kein Miteinander, sondern nur ein Gegeneinander. Das Miteinander wird mit Füßen getreten. Mich ärgert das ungemein, ich bin selbst Löwen-Mitglied”, wird Koppold auf dieblaue24.de zitiert.

Mögliche Vertragsverlängerung


Dabei hatte es für Aigler gut begonnen bei den Löwen. „Stefan kam aus dem Türkei-Trainingslager zurück und sagte: ‘Es sei einfach geil bei 1860. Es war eine tolle Vorbereitung“, erzählte Koppold und bestätigte Gedanken über eine mögliche Vertragsverlängerung. Doch die Turbulenzen der letzten Wochen haben Spuren hinterlassen. Von Vertragsverlängerung ist keine Rede mehr, viel mehr um Abschied. „Er geht zu einem deutschen Klub mit einem sehr guten Namen“, sagt der Berater weiter. Als mögliche Ziele gelten der 1. FC Nürnberg, sowie  TSG Hoffenheim und Hertha BSC.

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