Werder Bremen: Zlatko Junuzovic kommt an die Weser

Auf der Suche nach einem Spielmacher ist der SV Werder in Österreich fündig geworden. Austria Wien-Star Junuzovic reist am Freitag nach Bremen, um dort den Vertrag zu unterzeichnen

von Nikolai Mende

Spielmacher Zlatko Junuzovic von Austria Wien
Getty Images
Bremen. Der SV Werder Bremen hat sich die Dienste von Mittelfeldspieler Zlatko Junuzovic von Austria Wien gesichert. Der Spielmacher weilt bereits zu Verhandlungen in Bremen und soll noch am Freitag unterschreiben.

Verstärkung aus Österreich

Austria Wien hat derzeit sein Trainingslager in Antalya aufgeschlagen, doch einer ist nicht mehr dabei: Spielmacher Junuzovic ist nach Bremen abgereist, um dort einen Vertrag beim SV Werder zu unterschreiben. Das berichtet die BILD.

Die Ablöse für den offensiven Mittelfeldspieler soll sich auf 750.000 Euro belaufen. Austria-Boss Thomoas Parits in der BILD: „Wir wollen ihm diese Chance nicht verbauen, deswegen habe ich Werder-Sportdirektor Klaus Allofs auch gesagt, dass er Verhandlungen mit ihm führen kann. Zlatko wäre zudem im Sommer kostenlos frei.“

Der 24-Jährige mit serbischen Wurzeln tritt damit an der Weser die die Nachfolge der Spielgestalter Johan Micoud, Diego und Mesut Özil an. Er war bei Werder bereits vor dieser Saison im gespräch, auch Bundesligarivale Hannover 96 soll interessiert gewesen sein.

Transfer ist bestätigt

UPDATE (27. Januar 2012, 13.45 Uhr): Werder Bremen hat den Transfer offiziell bestätigt. Demnach seien alle Einigungen erzielt, es gehe lediglich darum, dass der Spieler noch den medizinischen Check überstehen müsste. Werders Geschäftsführer Klaus Allofs: „Wir
waren uns mit dem Spieler schon über einen Wechsel zur kommenden Saison einig. Nun hat sich nach Gesprächen mit Austria die Gelegenheit ergeben den Transfer zu fairen Konditionen vorzuziehen.“

Trainer Thomas Schaaf freut sich auf seinen Neuzugang: „Zlatko Junuzovic ist technisch versiert, ein guter Vorbereiter und schussstark. Mit seinem Spiel wird er unsere Möglichkeiten im Mittelfeld erweitern und bereichern.“ Der Vertrag des 24-Jährigen wird bis zum 30. Juni 2015 laufen. Er soll am kommenden Montag auch offiziell in Bremen vorgestellt werden.

Eure Meinung: Ist Junuzovic eine sofortige Verstärkung?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf oder werde Fan von Goal.com auf !

Transfermarkt LIVE! Alle Winterwechsel auf Goal.com!

Wie bleibt ihr unterwegs am Ball? Verpasst kein Ergebnis mehr!

Vielen Dank für Deine Meinung!
Bitte nenne uns Deinen Namen!
Bitte nenne uns Deinen Wohnort!
Bitte vergiss nicht Deinen Kommentar!
Deine Meinung
56 Deine Meinung
 
Anzeige
Goal.com-Flutlicht
  1. Werdet OnlineFussballManager und führt Euer eigenes Team zum Titel! Werdet OnlineFussballManager und führt Euer eigenes Team zum Titel!

    Der erfolgreichste Fußballmanager Deutschlands und die weltweit größte Fußball-Community – sie machen jetzt gemeinsame Sache und spielen künftig den virtuellen Doppelpass.

  2. Glückliche, aber vorsichtige Basler Spieler nach dem knappen 1:0-Sieg gegen Bayern München Glückliche, aber vorsichtige Basler Spieler nach dem knappen 1:0-Sieg gegen Bayern München

    Dass der FC Basel Fußball spielen kann, ist spätestens seit dem letzten Spätherbst bekannt, als man Manchester United aus der Champions League kegelte. Trifft es nun die Bayern?

  3. Das große Gladbacher Fan-Interview: „Ein Traum, aus dem man nicht mehr aufwachen möchte“ Das große Gladbacher Fan-Interview: „Ein Traum, aus dem man nicht mehr aufwachen möchte“

    Mit Papa zur Hertha, durch Opa zur Borussia. Mario Wengler ist einer der vielen Gladbach-Fans in der Hauptstadt. Goal.com gewährte er Einblick in die Fan-Sicht zur aktuellen Lage.

  4. So macht man sich unsterblich, Herr Abramovich: Napolis unglaublicher Aufstieg So macht man sich unsterblich, Herr Abramovich: Napolis unglaublicher Aufstieg

    Aurelio De Laurentiis mag im Gegensatz zu Abramovich noch keine Titel geholt haben - das Ansehen, das er in Neapel genießt, könnte dennoch größer kaum sein.

  5. Fünf Gründe, warum aus Arsenals „Unbesiegbaren“ die „Unsichtbaren“ wurden Fünf Gründe, warum aus Arsenals „Unbesiegbaren“ die „Unsichtbaren“ wurden

    Der Demütigung in der Champions League im Duell mit Milan folgte die Pleite im FA Cup gegen Sunderland: Arsene Wenger hat es bei Arsenal aktuell so schwer wie selten zuvor.

 
Anzeige
Anzeige