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Naldo will den Verein sofort verlassen – Klaus Allofs und Thomas Schaaf wollen den Brasilianer aber nicht gehen lassen!
Naldo will nach sechs Jahren in Bremen vorzeitig in die Heimat zu Porto Alegre wechseln. Doch Allofs und Schaaf wollen den Brasilianer nicht gehen lassen.
Von Felix Landmesser
Getty Images
Bremen. Bittere Nachricht für Werder Bremen: Der brasilianische Verteidiger Naldo, der lange mit Verletzungssorgen zu kämpfen hatte und der Bremer Wackel-Abwehr in der Hinrunde der laufenden Bundesliga-Saison wieder die nötige Stabilität verliehen hat, steht vor dem Absprung. Er soll sich bereits mit dem Sportdirektor des SC Internacional Porto Alegre auf einen sofortigen Wechsel verständigt haben. Kurz darauf meldeten sich aber Klaus Allofs und Thomas Schaaf zu Wort und beteuerten, Naldo nicht ziehen zu lassen.
Werder ist am Zug
Der 29-Jährige bestätigte gegenüber der Syker Kreiszeitung, dass er sich mit dem brasilianischen Spitzenklub einig sei, nun liege die Verantwortung bei den Werder-Bossen, die dem Wechsel des bis Ende Juni 2013 in Bremen unter Vertrag stehenden Naldo zustimmen müssen. Zudem müssen die beiden Vereine über die Höhe der fälligen Ablöse verhandeln.
Erster Kontakt hat stattgefunden
Zu einem Treffen von Vereinsvertretern soll es bereits gekommen sein, so sollen sich Werder-Chef Klaus Allofs und der Sportdirektor von Porto Alegre, Fernandao, zu einem ersten Gespräch getroffen haben. Wie dieses Gespräch ausgegangen ist, sei, so Naldo selbst, aber offen: „Ich weiß aber nicht, was dabei herausgekommen ist.“ Nun will der Brasilianer Allofs im Traininslager im türkischen Belek persönlich um die Freigabe bitten. Trotz der sechs tollen Jahre in Bremen sei sein Wunsch, in die Heimat zurückzukehren, sehr groß: „Natürlich wäre es schwer zu gehen, aber ich würde gerne nach Brasilien wechseln.“
Naldo will sich für die „Selecao“ empfehlen
Der Verteidiger hofft, sich in Brasilien wieder in den Fokus der Nationalmannschaft spielen zu können, zuletzt lief er im August 2007 für die „Selecao“ auf: „Brasilien ist mein Land, ich wäre ganz nah an meiner Stadt. Außerdem würden meine Chancen in der Nationalmannschaft steigen.“ Den bisherigen vier Länderspielen will er noch viele hinzufügen, zudem hofft Naldo natürlich auf Einsätze bei der Heim-WM 2014: „Das wäre ein Traum“. Sprungbrett dafür soll Porto Alegre sein, denn der SC International sei „ein Spitzenklub“, der „nicht wie Werder nur in der in der Bundesliga“ spielt, sondern auch in der Copa Libertadores für Furore sorgt.
Porto Alegre müsste viel Geld auf den Tisch legen
Sollte Porto Alegre eine Verpflichtung ernsthaft in Erwägung ziehen, dürfte diese jedenfalls nicht billig werden, hatte Allofs doch zu Wochenbeginn einen Verkauf Naldos in der Winterpause ausgeschlossen. Allerdings räumte er auch ein: „Sollte ein seriöses Angebot kommen, werden wir uns damit auseinandersetzen. Diese Abmachung haben wir mit unseren Profis“. Damit Werder schwach wird und seinen besten Verteidiger ziehen lässt, müsste wohl eine Offerte in der Größenordnung des Angebots für Per Mertesacker des FC Arsenal in Bremen eintrudeln. Das lag bei geschätzten elf Millionen Euro. Diese Summe sei jedoch, so Allofs, für viele Klubs in Brasilien kein Problem: „Momentan ist dort viel Geld im Umlauf, für Spieler und Gehälter.“ Es dauerte nicht lange, bis sich Klaus Allofs und Thomas Schaaf selbst zu Wort meldeten und versicherten, dass Naldo bleibt. Den dazugehörigen Bericht gibt es hier.
Eure Meinung: Kann Werder den Ausnahme-Verteidiger ersetzen?
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Der Verteidiger hofft, sich in Brasilien wieder in den Fokus der Nationalmannschaft spielen zu können, zuletzt lief er im August 2007 für die „Selecao“ auf: „Brasilien ist mein Land, ich wäre ganz nah an meiner Stadt. Außerdem würden meine Chancen in der Nationalmannschaft steigen.“ Den bisherigen vier Länderspielen will er noch viele hinzufügen, zudem hofft Naldo natürlich auf Einsätze bei der Heim-WM 2014: „Das wäre ein Traum“. Sprungbrett dafür soll Porto Alegre sein, denn der SC International sei „ein Spitzenklub“, der „nicht wie Werder nur in der in der Bundesliga“ spielt, sondern auch in der Copa Libertadores für Furore sorgt.
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