Frankreich: Paris Saint-Germain auf Einkaufstour

Das Nein von David Beckham zu Paris Saint-Germain sorgt für Aktionsbedarf beim französischen Tabellenführer der Ligue 1. Kaka und Pato rücken damit verstärkt in den Fokus.

Von Christian Ehrhardt

Ricardo Kakà & Alexandre Pato - Milan 2008/2009 (Getty Images)
Getty Images
Paris. Nachdem David Beckham nicht nach Paris umziehen möchte, sucht Paris Saint-Germain, der Tabellenführer der Ligue 1, unbedingt Verstärkung. Wie AFP aus den internen Kreisen der PSG-Eigner Qatar Sports Investments erfahren haben will, soll eine geschätzte Summe von fast 62 Millionen Euro an Ablösesumme für die brasilianischen Wunschspieler Alexandre Pato und Kaka kein Hindernis darstellen. Fraglich bleibt, siehe den Fall Beckham, ob die Spieler auch wollen und wenn sie wollen, ob die Clubs AC Mailand und Real Madrid ihre Spieler ziehen lassen. Und wenn, dann für welche Summe. Viele Obs und Wenns.

Wenn nicht Beckham, dann eben Kaka und Pato

Dass Beckham nicht nach Paris will, ist hinlänglich bekannt. Doch wenn die Milliardäre einmal die Geldbörse in der Hand haben, sollen auch Spieler her. Vielleicht rechnen sich die Eigentümer von PSG auch gute Chancen aus, da der neue Coach des französischen Erstligisten und Tabellenführers, Carlo Ancelotti, beide Wunschspieler aus seiner Zeit beim AC Mailand bereits kennt. So wissen beide Seiten, Spieler und Trainer, was man eventuell an einer wieder auflebenden Kooperation hätte.

Drei neue Spieler in den kommenden zwei Wochen

So lautet der Plan und das Ziel bei PSG. Ob Pato, dessen Verhältnis zu Milan Coach Allegri als ziemlich abgekühlt angesehen wird, dessen Marktwert mit rund 38 Millionen Euro zu beziffern ist, einer der drei Spieler werden könnte? Immerhin bringt er eine Empfehlung von 51 Toren in 110 Spielen der Serie A mit – und das im Alter von 22 Jahren. Gegen ihn wäre Kaka, von dem aktuell Ilker Casillas berichtete, er wolle Real Madrid definitiv nicht verlassen, mit knapp 24 Millionen Euro schon fast etwas wie ein Schnäppchen. Ob diese Summe allerdings reichen wird, ihn dafür von den Königlichen im Bernabeu weg zu lotsen, werden die kommenden zwei Wochen zeigen müssen.

Eure Meinung: Werden zwei Spieler wie Kaka und Pato auf das Werben von PSG eingehen, wenn selbst David Beckham den Franzosen absagte?

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