U-20-WM: Augenmerk auf drei deutsche Talente

Begeisterung und Leidenschaft, mit diesen Attributen präsentierte sich die deutsche U-20-Nationalmannschaft in den vergangenen Tagen in Ägypten. Erst in einem spannenden und dramatischen Viertelfinale schied die DFB-Auswahl gegen den Turnierfavoriten Brasilien aus. Goal.com blickt auf drei deutsche Talente, die man beobachten sollte…

Die deutschen Nachwuchskicker schafften mit einem 1:1 gegen England den Sprung ins Halbfinale (Firo)
Von Sebastian HEIER

Kairo.
Trainer Horst Hrubesch hatte es geschafft, eine deutsche B-Elf, die nach vielen Absagen viele Probleme hatte, richtig zu motivieren und auf das Turnier einzustellen. Die U-20-Weltmeisterschaft in Ägypten war für alle Beteiligten eine Reise wert, die erst in einem dramatischen Viertelfinale endete. Goal.com blickt auf drei, zum Teil noch unbekannte, deutsche Talente, die man in Zukunft genauer beobachten sollte …

Ron-Robert Zieler: Dem Torhütertalent vom englischen Premier League-Klub Manchester United sagt man eine gute Zukunft hervor. In vier Spielen bei der U-20-Weltmeisterschaft wusste die deutsche Nummer eins zu überzeugen. Der 20-Jährige, der 2005 vom 1. FC Köln nach England wechselte, ist in der vergangenen Saison in den United-Profikader aufgestiegen. Im vergangenen Jahr wurde er für drei Monate an den Drittligisten Northampton Town ausgeliehen, nachdem Zieler die U-19-WM gewinnen konnte.

Björn Kopplin: Mit einer großen Energieleistung stürmte die deutsche Auswahl in Unterzahl bei der WM in Ägypten ins Viertelfinale. In Suez stand der 3:2-Erfolg gegen Nigeria vor allem im Zeichen von Björn Kopplin. Sein Treffer in der dritten Minute der Nachspielzeit ließ alle Beteiligten vom ersten U-20-WM-Titel seit 28 Jahren träumen. Zuvor hatte er auch schon den 1:1-Ausgleich erzielt. Der Jungspund des FC Bayern München kam in fünf Spielen auf zwei Tore und auf beachtliche vier Vorlagen.

Richard Sukuta-Pasu: Schnell, robust und eine sehr gute Technik. Der Stürmer von Bundesligist Bayer 04 Leverkusen hat die besten Veranlagungen für seinen Durchbruch. In fünf WM-Begegnungen konnte der 19-Jährige zweimal treffen. Zudem leistete der 1,84 große Angreifer eine Torvorlage. Beim Bundesligisten Bayer Leverkusen und bei der FIFA U-17-WM 2007 sammelte Sukuta-Pasu schon seine ersten Erfahrungen. „Wer für Deutschland spielt, will immer Gas geben. Es ist immer eine große Motivation für Deutschland aufzulaufen“, stellte er treffend fest.

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