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Spielbericht U-20-WM: Brasilien – Ghana
Was für eine Dramatik, was für eine Spannung! Das Elfmeterschießen im Finale der U-20-WM glich einer Achterbahnfahrt und am Ende hatte Ghana das glücklichere Ende für sich. Mit 4:3 bezwangen die Afrikaner die favorisierten Brasilianer. Und das, nachdem sie zuvor 90 Minuten in Unterzahl spielen mussten.
(fb) Kairo. Glückwunsch Ghana! Nach einem nervenzehrenden Endspiel kommt erstmals ein U-20-Weltmeister aus Afrika. Im Elfmeterschießen setzten sich die Ghanaer gegen den viermaligen Weltmeister Brasilien durch. Dabei hatten die Südamerikaner mehrfach die Möglichkeit, alles klar zu machen.
Besserer Start für Brasilien
Die „Selecao“ erwischte im „Kairo National Stadium“ den besseren Start und verlagerte das Spielgeschehen schnell in die Hälfte der Afrikaner. Doch trotz knapp 70 Prozent Ballbesitz erspielten sich die Brasilianer keine zwingenden Chancen. Einzig eine missglückte Direktabnahme von Alex Texeira versprühte so etwas wie Gefahr (21.). Das Spiel plätscherte mehr oder weniger vor sich hin, ehe Schiedsrichter Frank de Bleeckere für den Aufreger des ersten Durchgangs sorgte: Nach einem Foul von Daniel Addo an Texeira auf Höhe der Mittellinie zückte der Belgier zur allgemeinen Überraschung die rote Karte und verwies Ghanas Mittelfeldspieler vom Platz (37.). Eine krasse Fehlentscheidung, Gelb hätte in dieser Situation völlig ausgereicht.
Rogerio unzufrieden mit seinen Schützlingen
Logischerweise zog sich Ghana mit einem Mann weniger auf dem Platz im zweiten Durchgang noch einen Tick weiter zurück. Brasilien tat sich schwer, wirkte weiter behäbig, spielte ohne Tempo und Ideen. Halbwegs brenzlig wurde es lediglich nach Kopfstößen von Texeira (54.) und Torjäger Alan Kardec (58./70.). Trainer Rogerio schimpfte ein ums andere Mal an der Seitenlinie, mit dem, was seine Mannschaft lieferte, konnte er nicht zufrieden sein. Die Ghanaer verteidigten geschickt und retteten sich in die Verlängerung.
Agyei rettet famos gegen Maicon
Nach 96 Minuten hatten die Anhänger Brasiliens den Torschrei auf den Lippen, doch der eingewechselte Maicon, der die Deutschen mit einem Doppelpack aus dem Turnier befördert hatte, vergab die riesige Möglichkeit zum 1:0: Nach einer Hereingabe von der linken Seite tauchte er plötzlich blank vor dem Kasten der Ghanaer auf, doch er scheiterte aus sieben Metern am glänzend parierenden Daniel Agyei. Weil auch der Rest der spannenden Verlängerung keinen Treffer mehr brachte, musste also die Lotterie des Elfmeterschießens die Entscheidung bringen.
Maicon vergibt, Agyebang-Badu besiegelt Ghanas Erfolg
Nachdem die ersten fünf Schützen allesamt souverän verwandelt hatten, spielten die Nerven zunächst Ghanas Jonathan Mensah einen Streich. Doch auch Brasiliens Souza vergab. Nachdem der 16-jährige Bright Addae an Rafel gescheitert war, hatte Maicon den Sieg für die „Selecao“ auf dem Fuß, doch er drosch das Leder über den Kasten. So kam es, wie es kommen musste: Alex Teixera scheiterte an Daniel Agyei und Emmanuel Agyebang-Badu versenkte den entscheidenden Elfmeter für Ghana.
Besserer Start für Brasilien
Die „Selecao“ erwischte im „Kairo National Stadium“ den besseren Start und verlagerte das Spielgeschehen schnell in die Hälfte der Afrikaner. Doch trotz knapp 70 Prozent Ballbesitz erspielten sich die Brasilianer keine zwingenden Chancen. Einzig eine missglückte Direktabnahme von Alex Texeira versprühte so etwas wie Gefahr (21.). Das Spiel plätscherte mehr oder weniger vor sich hin, ehe Schiedsrichter Frank de Bleeckere für den Aufreger des ersten Durchgangs sorgte: Nach einem Foul von Daniel Addo an Texeira auf Höhe der Mittellinie zückte der Belgier zur allgemeinen Überraschung die rote Karte und verwies Ghanas Mittelfeldspieler vom Platz (37.). Eine krasse Fehlentscheidung, Gelb hätte in dieser Situation völlig ausgereicht.
Rogerio unzufrieden mit seinen Schützlingen
Logischerweise zog sich Ghana mit einem Mann weniger auf dem Platz im zweiten Durchgang noch einen Tick weiter zurück. Brasilien tat sich schwer, wirkte weiter behäbig, spielte ohne Tempo und Ideen. Halbwegs brenzlig wurde es lediglich nach Kopfstößen von Texeira (54.) und Torjäger Alan Kardec (58./70.). Trainer Rogerio schimpfte ein ums andere Mal an der Seitenlinie, mit dem, was seine Mannschaft lieferte, konnte er nicht zufrieden sein. Die Ghanaer verteidigten geschickt und retteten sich in die Verlängerung.
Agyei rettet famos gegen Maicon
Nach 96 Minuten hatten die Anhänger Brasiliens den Torschrei auf den Lippen, doch der eingewechselte Maicon, der die Deutschen mit einem Doppelpack aus dem Turnier befördert hatte, vergab die riesige Möglichkeit zum 1:0: Nach einer Hereingabe von der linken Seite tauchte er plötzlich blank vor dem Kasten der Ghanaer auf, doch er scheiterte aus sieben Metern am glänzend parierenden Daniel Agyei. Weil auch der Rest der spannenden Verlängerung keinen Treffer mehr brachte, musste also die Lotterie des Elfmeterschießens die Entscheidung bringen.
Maicon vergibt, Agyebang-Badu besiegelt Ghanas Erfolg
Nachdem die ersten fünf Schützen allesamt souverän verwandelt hatten, spielten die Nerven zunächst Ghanas Jonathan Mensah einen Streich. Doch auch Brasiliens Souza vergab. Nachdem der 16-jährige Bright Addae an Rafel gescheitert war, hatte Maicon den Sieg für die „Selecao“ auf dem Fuß, doch er drosch das Leder über den Kasten. So kam es, wie es kommen musste: Alex Teixera scheiterte an Daniel Agyei und Emmanuel Agyebang-Badu versenkte den entscheidenden Elfmeter für Ghana.
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