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Spielbericht U-20-WM: Brasilien – Costa Rica
Es war kein rauschendes Fußballfest, wie noch beim 5:0 in der Vorrunde, doch am Ende gewann Favorit Brasilien erneut gegen Costa Rica und steht im Finale der Junioren-WM. Mann des Tages war Alan Kardec, der das einzige Tor erzielte.
(fb) Kairo. Es war knapp, aber es war verdient: Favorit Brasilien setzte sich im Halbfinale der U-20-WM mit 1:0 gegen Costa Rica durch und trifft nun im Endspiel auf Ghana. Costa Rica ging mit der „Deutschland-Taktik“ in das Spiel gegen den Top-Favoriten. Wie die Hrubesch-Elf im Viertelfinale stand der Außenseiter tief, um das starke Angriffsspiel Brasiliens zu unterbinden. Nach vorne wollten sie mit Kontern für Nadelstiche sorgen.
Ideenlose Brasilianer
Und Costa Rica hatte offensichtlich aus dem Vorrundenspiel gegen die „Selecao“ gelernt. Zu Beginn des Turnier waren beide Mannschaften bereits aufeinander getroffen und Brasilien hatte die Mittelamerikaner mit 5:0 abgeschossen. Diesmal tat sich der viermalige U-20-Weltmeister deutlich schwerer gegen das Bollwerk Costa Ricas. In den ersten 45 Minuten enttäuschte Brasilien. Trotz knapp 70 Prozent Ballbesitz erspielten sie sich keine nennenswerte Torchance. Das Angriffsspiel wirkte statisch und es gab zu viele Querpässe. Die dickste Gelegenheit des ersten Durchgangs hatte sogar Costa Rica und zwar durch einen tollen Freistoß von David Guzman. Ebenso sehenswert wie dessen Schuss aus 30 Metern war allerdings auch die Parade von Brasiliens Keeper Rafael, der das Leder in höchster Not noch über den Querbalken lenkte (16.).
Zwei Minuten, zwei Chancen
Auch nach dem Seitenwechsel setzte der Außenseiter das erste Ausrufezeichen: Nach einem Freistoß klärten die Brasilianer nur halbherzig und Daniel Varelas Gewaltschuss aus 18 Metern strich nur knapp am Kasten der Brasilianer vorbei. Da wäre Schlussmann Rafael wohl chancenlos gewesen (53.). Postwendend wurde es auch vor dem anderen Tor brenzlig, als Souza aus kurzer Distanz an Esteban Alvarado scheiterte (54.).
Kardec mit tollem Tor
Costa Rica zog sich noch weiter zurück und Torjäger Alan Kardec schoss die „Selecao“ schließlich ins Endspiel: Nach einer Flanke von der linken Seite zog Kardec aus spitzem Winkel ab, traf den das Leder perfekt und es schlug in der langen Ecke ein (67.). Es war der vierte Turniertreffer des Angreifers von Internacional. Zwar legte Costa Rica in den letzten Minuten noch den Vorwärtsgang ein, brachte das brasilianische Tor aber nicht ernsthaft in Gefahr.
Ideenlose Brasilianer
Und Costa Rica hatte offensichtlich aus dem Vorrundenspiel gegen die „Selecao“ gelernt. Zu Beginn des Turnier waren beide Mannschaften bereits aufeinander getroffen und Brasilien hatte die Mittelamerikaner mit 5:0 abgeschossen. Diesmal tat sich der viermalige U-20-Weltmeister deutlich schwerer gegen das Bollwerk Costa Ricas. In den ersten 45 Minuten enttäuschte Brasilien. Trotz knapp 70 Prozent Ballbesitz erspielten sie sich keine nennenswerte Torchance. Das Angriffsspiel wirkte statisch und es gab zu viele Querpässe. Die dickste Gelegenheit des ersten Durchgangs hatte sogar Costa Rica und zwar durch einen tollen Freistoß von David Guzman. Ebenso sehenswert wie dessen Schuss aus 30 Metern war allerdings auch die Parade von Brasiliens Keeper Rafael, der das Leder in höchster Not noch über den Querbalken lenkte (16.).
Zwei Minuten, zwei Chancen
Auch nach dem Seitenwechsel setzte der Außenseiter das erste Ausrufezeichen: Nach einem Freistoß klärten die Brasilianer nur halbherzig und Daniel Varelas Gewaltschuss aus 18 Metern strich nur knapp am Kasten der Brasilianer vorbei. Da wäre Schlussmann Rafael wohl chancenlos gewesen (53.). Postwendend wurde es auch vor dem anderen Tor brenzlig, als Souza aus kurzer Distanz an Esteban Alvarado scheiterte (54.).
Kardec mit tollem Tor
Costa Rica zog sich noch weiter zurück und Torjäger Alan Kardec schoss die „Selecao“ schließlich ins Endspiel: Nach einer Flanke von der linken Seite zog Kardec aus spitzem Winkel ab, traf den das Leder perfekt und es schlug in der langen Ecke ein (67.). Es war der vierte Turniertreffer des Angreifers von Internacional. Zwar legte Costa Rica in den letzten Minuten noch den Vorwärtsgang ein, brachte das brasilianische Tor aber nicht ernsthaft in Gefahr.
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