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Elfer für Argentinien übersehen? DFB-Schiedsrichter: "Neuer hatte Glück"

Deutschlands Schiedsrichter des Jahres hätte bei Manuel Neuers Rempler gegen Gonzalo Higuain auf Elfmeter für Argentinien entschieden.

Grassau. Nationaltorhüter Manuel Neuer hatte nach Meinung von Bundesliga-Schiedsrichter Felix Zwayer bei seinem Einsteigen gegen Argentiniens Stürmer Gonzalo Higuain im WM-Finale eine gehörige Portion Glück.

"Die Entscheidung Stürmerfoul hat mich sehr überrascht. Das ist für uns ein Strafstoß und Gelb", sagte Deutschlands Unparteiischer des Jahres am Rande des Lehrgangs der Schiedsrichter aus Bundesliga und 2. Liga in Grassau am Chiemsee.

Der aus seinem Tor geeilte Neuer hatte den Ball in der fraglichen Szene in der 57. Minute des Endspiels weggefaustet, Higuain dabei allerdings umgerempelt. "Deutschland hat sehr viel Glück gehabt in dieser Situation", meinte auch der frühere Referee Hellmut Krug, der inzwischen der "Schiedsrichter-Kommission Elite" des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) angehört.

Krug attestierte Neuer "übermäßigen Körpereinsatz", der Torhüter habe seinen Gegenspieler "voll erwischt". Krug teilte deshalb Zwayers Meinung zum in dieser Situation erforderlichen Strafmaß.

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