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WM-Finale: Messi sucht Schuld bei den Stürmern

Der Argentinier erklärt die Finalniederlage mit der Abschlussschwäche der Angreifer. Außerdem kritisiert er, dass Deutschland einen Tag länger Zeit hatte, um zu regenerieren.

Rio de Janeiro. Der 27-jährige argentinische Superstar Lionel Messi macht für die knappe Finalniederlage gegen Deutschland in erster Linie seine Sturmkollegen verantwortlich.

"Die Stürmer ließen die Chancen aus, die wir hatten. Es ist ein schlechtes Gefühl für alle von uns, dass wir den Titel nicht holen konnten", so Messi nach dem Spiel. Bestraft wurden die Argentinier schließlich von Mario Götze, der mit einem sehenswerten Treffer das goldene Tor für die DFB-Elf markieren konnte.

Dem Spiel und besonders dem Turnierverlauf konnte der Superstar jedoch auch Positives abgewinnen: "Wir waren viele Jahre nicht im Halbfinale einer WM und die Tatsache, dass wir das Finale gespielt haben und die Art und Weise, wie wir es gespielt haben, machen mich stolz".

"Weniger Zeit zur Regeneration"

Ein weiterer Nachteil für die Argentinier war laut Messi die Tatsache, dass die Deutschen einen Tag mehr zur Regeneration nutzen konnten: "Ein Unterschied von einem Tag ist viel auf diesem Niveau". Physisch seien er und sein Team auf der Höhe gewesen, nur am Ende habe man die harte Partie über 120 Minuten gegen Holland gespürt: "Das beeinflusste unser Spiel am Ende", so Messi.

Trösten konnte sich der Argentinier jedoch mit der Auszeichnung, bester Spieler des Turniers geworden zu sein. Dieser Titel bedeutet für ihn allerdings "sehr wenig", so ein deprimierter Lionel Messi.

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