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Beckham: "Deutschland hat keinen besonderen Star"

Wenngleich der frühere Top-Star das deutsche Team für eine gut funktionierende Mannschaft hält, sieht er doch keinen herausragenden Akteur. Bei Argentinien ist dies anders.

Rio de Janeiro. Der ehemalige Weltstar David Beckham freut sich vor dem WM-Finale zwischen Deutschland und Argentinien am Sonntagabend vor allem auf Lionel Messi - im Kader des DFB-Teams sieht er dagegen keinen außergewöhnlichen Spieler. "Es ist toll, dass diese beiden Mannschaften aufeinandertreffen", sagte "Becks" in einem Video-Interview bei einem Sponsor in Rio de Janeiro.

"Deutschland ist mit einer erfahrenen Mannschaft in das Turnier gegangen, deshalb waren die meisten nicht sehr überrascht, dass sie so weit gekommen sind. Sie haben keinen besonderen Star, aber sie haben eine gute Mannschaft, die gut zusammenspielt", äußerte der Engländer.

Argentinien habe dagegen "eine Menge talentierter Spieler, die sehr leidenschaftlich spielen. Aber Lionel ist einfach großartig. Ich sehe ihm sehr gerne zu. Er macht den Menschen so viel Freude mit der Art, wie er spielt. Was ihn besonders macht, ist, dass er auch ein guter Mannschaftsspieler ist. Er hat große individuelle Fähigkeiten, aber gewinnen bedeutet ihm alles. Und wenn Mitspieler Tore schießen, ist er der Erste, der gratuliert."

James begeistert Beckham

Insgesamt sei es "eine großartige WM" gewesen, bilanzierte der 39-Jährige: "Es war toll, wie Mannschaften wie Costa Rica oder Kolumbien gespielt haben und dass es einige junge Spieler kamen, die hervorgekommen sind."

Dies gelte vor allem für den Kolumbianer James Rodriguez, der die Torschützenliste vor den beiden Finalspielen anführte. "Sein Tor gegen Uruguay war für mich das Schönste des gesamten Turniers", meinte Beckham: "Ich habe schon im Vorfeld der WM einiges von ihm gehört und viele haben mir gesagt, dass er ein großes Talent sei. In diesem Alter so eine große WM zu spielen, zeigt, wie talentiert er wirklich ist. Ich denke, er hat das ganze Paket und eine große Zukunft vor sich."

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