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Neymar-Berater schimpft über Scolari: "Ein alter Dummkopf"

Nach dem historischen Debakel der Brasilianer schimpft nicht nur die Presse. Auch Neymars Berater meldete sich nun zu Wort.

Belo Horizonte. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen – wohl nichts beschreibt Brasiliens Situation nach der historischen 1:7-Klatsche gegen Deutschland besser. Zum Spott der Medien gesellte sich nun auch noch heftige Kritik von Neymars Berater Wagner Ribeiro, der Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari verbal attackierte.

Über Twitter zählte der Spieler-Agent in ironischer Weise auf, welche sechs Zugangsvoraussetzungen es für den Posten des brasilianischen Nationaltrainers gäbe. "Erstens – Portugals Trainer sein und dort nichts gewinnen", erinnerte er zunächst an Scolaris fünfjährige Amtszeit in Portugal, wo er 2004 immerhin das Endspiel der Europameisterschaft und 2006 das Halbfinale der Weltmeisterschaft erreichte.

"Arrogant, eingebildet und lächerlich"

Weiter zählte Ribeiro, schon in der Vergangenheit wiederholt mit kontroversen Aussagen aufgefallen, auf: "Zweitens – zu Chelsea gehen und dort schon am nächsten Tag entlassen werden. Drittens – In Usbekistan trainieren." Mit Blick auf die Amtszeit bei den Blues hat der Berater dabei übertrieben, wenngleich Scolari gerade einmal sieben Monate in London arbeitete.

"Viertens – nach Brasilien zurückkehren, ein großes Team übernehmen [Palmeiras; d. Red.] und mit diesem in die zweite Liga absteigen. Fünftens – den Klub 56 Tage vor dem Ende der Brasileirao verlassen, um dem Abstieg zu 'entgehen'", schimpfte Ribeiro weiter.

Am deutlichsten wurde er dann mit seiner letzten Äußerung: "Sechstens – ein alter Dummkopf, arrogant, abscheulich, eingebildet und lächerlich sein."

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