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Die Joker spielen in Brasilien weiter groß auf, während Deutschland und Frankreich ihre Serien ausbauen. Nigeria hat eine WM-Krise und Frankreich bleibt die Torfabrik des Turniers.

Die WM in Brasilien bleibt das Turnier der Joker, schon jetzt ist ein historischer Höchstwert erreicht. Deutschland und Frankreich bauen ihre Achtelfinal-Serien aus, während dem DFB-Team dank einem omnipräsenten Thomas Müller eine Premiere gelingt. Die Franzosen bleiben derweil die Torfabrik der WM. Der 19. Spieltag der WM in den OPTA-Zahlen.

Ass im Ärmel: Der Treffer von Andre Schürrle beim 2:1 gegen Algerien war das 26. Tor eines Einwechselspielers im laufenden Turnier. Schon jetzt ein neuer WM-Rekord.

Favoritenrolle: Im sechsten Achtelfinale der laufenden WM kam zum sechsten Mal der jeweilige Gruppensieger weiter. Deutschland wahrt darüber hinaus durch den Sieg gegen die Nordafrikaner seine weiße Weste: Im achten WM-Achtelfinale seit 1986 gewann das DFB-Team zum achten Mal.

Unaufhaltsam: Deutschland ist seit 15 Länderspielen ungeschlagen (zehn Siege, fünf Remis). Es ist die längste Serie aller WM-Teilnehmer.

Der Omnipräsente: Thomas Müller bereitete Schürrles Treffer zum 1:0 vor und war damit an sechs der neun DFB-Treffer bei dieser WM direkt beteiligt (vier Tore, zwei Assists). Deutschland ist zudem in jedem seiner vier WM-Spiele in Brasilien mit 1:0 in Führung gegangen.

Premiere: Im dritten Versuch war es der erste Sieg einer DFB-Auswahl gegen Algerien. Die ersten beiden Duelle hatten mit Niederlagen geendet (0:2 1964 und 1:2 1982).

Unschöne Serie: Nigeria hat in seinem dritten WM-Achtelfinale zum dritten Mal verloren und insgesamt nur eines seiner letzten zwölf WM-Spiele gewonnen (drei Remis, acht Niederlagen).

Französische Torfabrik: Frankreich hat nach dem 2:0 gegen die Afrikaner bei dieser WM bereits zehn Treffer erzielt, so viele wie 2002, 2006 und 2010 zusammen. Jeder französische Treffer fiel von innerhalb des Strafraums und kein Team gab im laufenden Turnier mehr Torschüsse ab als Frankreich (76).

Unaufhaltsam, die Zweite: Auch Frankreich wahrt seine weiße Weste in WM-Achtelfinals. Im vierten Versuch gelang den Franzosen der vierte Sieg.

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